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	<description>Motorrad Club Lone Brothers MC</description>
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		<title>Harley Tour 2010 &#8211; der vierte Teil</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 07:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Harley Tour – Laos – 20101 – Teil 4
Tag 18
Ca 450km Vang Vieng to Thakhek
Das hat nach einem gemuetlichen Tag geklungen. 450 km sieht nach viel aus, aber ich kannte ja die Strassen und deren Beschaffenheit. Somit sollte das in 6 Stunden locker zu schaffen sein.
Gut Ausgeschlafen, erst um 9.00 aus den Federn. Von Steve [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Harley Tour – Laos – 20101 – Teil 4</p>
<p>Tag 18</p>
<p>Ca 450km Vang Vieng to Thakhek</p>
<p>Das hat nach einem gemuetlichen Tag geklungen. 450 km sieht nach viel aus, aber ich kannte ja die Strassen und deren Beschaffenheit. Somit sollte das in 6 Stunden locker zu schaffen sein.</p>
<p>Gut Ausgeschlafen, erst um 9.00 aus den Federn. Von Steve und seiner Gang verabschieden und ab gehts erst Richtung Vientiane, die Stadt dann links (oder in diesem Falle rechts) liegen lassen, 12 km vor der Stadteinfahrt gibt es eine Umfahrungsstrasse die mich direkt auf die S 13 und weiter nach Thakhek bringt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-157" title="Aussie-Steve-and-Gang-from-the-Aussie-Bar-in-Vang-Vieng" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Aussie-Steve-and-Gang-from-the-Aussie-Bar-in-Vang-Vieng-300x198.jpg" alt="Aussie-Steve-and-Gang-from-the-Aussie-Bar-in-Vang-Vieng" width="300" height="198" /></p>
<p style="text-align: center;">Aussie Steve und seine Gang</p>
<p>Easy. Soweit so gut!</p>
<p>80 km weiter ist mir dann das Licht vom Moped gefallen. Eine Schraube war ab und die zweite sehr, sehr locker. Naja, mitten in Laos so Imperialistische Inch Gewinde Schrauben aufzutreiben, das kann ja heiter werden.</p>
<p>Jetzt muss ich wohl nach Vientiane rein, das ist zwar ein Umweg aber ich hatte bei meinem vorherigen Besuch ein Landrover Geschaeft gesehen, es gibt also noch Hoffnung. Also ca 90 km so langsam wie moeglich und unnoetiges holpern vermeidend nach Vientiane. Ich habe zwar eine Landrover Vertretung gesehen, wusste aber beim besten Willen nicht mehr wo. Konnte ja eigentlich nur irgendwo so um das Syri 2 guesthouse rum sein, ich war ja sonst nie wirklich weit weg gewesen.</p>
<p>Nach einer Stunde planlosem herumirren in der Stadt habe ich es dann endlich gefunden und sie konnten mir natuerlich nicht helfen. Aber sie wussten von einem kleinen Motorradshop in der Naehe und wiesen mir den Weg.</p>
<p>Da ist eine kleine Werkstaette und so ein netter Laote, der zwar kein Wort English spricht, aber sich das ganze angeschaut und wortlos vor meinem Moped steht.</p>
<p>Die abgebrochene Schraube steckt noch im Gewinde und muss zuerst rausoperiert werden. Moped zerlegen und die Gabelbruecke ausbauen, ein bisschen was auf die alte Schraube schweissen und locker rausdrehen, geht alles ruckzuck. Dann wieder alles zusammen schrauben, auch kein Problem, hat er ratzfatz erledigt.</p>
<p>Dann versuchten wir den Lichtkopf wieder anzuschrauben, aber da fing das Problem an. Er hatte zwar Schrauben aber mm Gewinde, und die passen halt leider nicht.</p>
<p>Aber auch da weiss er Rat, setzt sich auf sein Moped und ist verschwunden.</p>
<p>Keine 5 min spaeter ist er zurueck und hat 2 alte rostige Schrauben dabei….die passen, ich waere ihm am liebsten um den Hals gefallen.</p>
<p>Also alles zusammenbasteln und fertig. Super und das mitten in Laos. Und Preis:</p>
<p>Sagenhafte USD 5.—(oder 40.000 Kip). Da ich da noch nicht wusste, dass er mir die Schraube am Lenkkopf ueberdreht hat und mir das Gewinde in der Gabelbruecke kaputt gemacht hat, gebe ich ihm 50.000 und bin absolute glucklich.</p>
<p>Jetzt ist es viertel nach 3 und ich sitze in Vientiane, eine Stadt auf die ich absolut keine Lust habe.</p>
<p>Wieder besseres Wissen, setze ich mich aufs Moped und duese los, Richtung Thakhek.</p>
<p>Was fuer eine Scheiss Idee, das nun wieder war. Aber was solls, ich habs ueberlebt.</p>
<p>6.30 wirds naehmlich dunkel und ich bin immer noch 100 km von Thakhek.</p>
<p>Jetzt weiss ich auch warum auf Laotischen Strassen tagsueber immer so wenig Verkehr war. Die ganzen Trucks, grossen Busse, eigentlich alle die was zu transportieren haben duerfen erst punkt 7.00 abends auf die Strasse, und da sind sie dann alle. Und alle haben sich anscheinend abgesprochen und fahren mir entgegen und blenden mich, direkt in die Augen. Ich bewege mich teileweise nur noch mit 5 km/h und im absoluten Blindflug. 50 km weiter faengt es dann Gottseidank auch noch an zu regnen und der Mist ist perfekt. Regentropfen auf meiner Brille und Lkw Lichter verzerren die ganze Optik in was undefinierbares. Im Schritttempo taste ich mich am Strassenrand entlang. Ploetzlich werde ich vom entgegenkommenden LKW nicht mehr geblended, es ist als waere ploetzlich sein Licht aus. Sofort voll in die Bremsen und stop. Da rennt, kein ½ meter vor mir, eine schwarze Kuh ueber die Strasse. Ich haette das Vieh nie gesehen, wenn sie nicht kurzfristig die Lichter des LKWs verdeckt haette. Wow, das war knapp. Was solls ich muss weiter, da gibts nix mehr die letzten 50 km bis Thakhek, kein Dorf und kein Gasthaus.</p>
<p>Ich schaffe es dann aber doch irgendwann, ohne weitere groessere Schwierigkeiten, aber dass ich mir heute frueh soviel Zeit gelassen habe, das habe ich bitter bereut.</p>
<p>Thakhek selber ist nicht wirklich der Rede wert. Warscheinlich das dreckigste Dorf das ich Laos gesehen habe und aus irgendeinem Grund das teuerste. Hier kostet alles doppelt so viel wie sonst ueberall in Laos. Es scheint irgenwie so ein guter Ausgangspunkt zu sein fuer viele Touristen Attraktionen. Jungle trecking, kayaking, klettern, Hoehlen, Wasserfaelle, Elefanten touren usw….hier soll jede Menge geboten werden, also sind ziehmlich einige Touristen in der Stadt und jeder wird ausgenommen.</p>
<p>Tag 19</p>
<p>50 km in, um, durch und auf Thakhek herum.</p>
<p>Es gefaellt mir hier zwar nicht besonders aber es regnet den ganzen morgen und ich will eigentlich nicht weiter, bei dem Wetter. Was solls, das Guesthouse das ich gefunden hatte, die Thakhek Travel Lodge, ist zwar auch recht teuer fuer was sie bieten (im Verhaeltnis zu den anderen Plaetzen wo ich bisher war) aber sonst eigentlich ertraeglich. Naja, da sitze ich also fest und bin eigentlch gar nicht so gleucklich darueber. Da habe ich ja heute endlich Zeit, mich um mein Hobby zu kuemmern. Ich sammle Autokennzeichen und wenn moeglich, dann suche ich eines in jedem Land in dem ich bin. Da Thakhek ja eigentlich wie ein grosser Abfallhaufen ausssieht ist die Moeglichkeit gegeben, dass auch das eine oder andere kaputte Auto bei dem ganzen Schrott dabei ist. Los gehts, aufs Moped und ich klappere alle Seitenstrassen im ganzen Dorf ab und finde auch so einen alten Schrottplatz wo sie alte Autos zersaegen. Die Nummern sind alle ab und ich will mich gerade weiter auf die Suche machen, da ruft mich der eine Klemptner zurueck und zeigt auf eine altes zerdeppertes Moped, da ist eine Nummer dran. Da steht das heutige Datum drauf, ich kanns kaum glauben. Ein uraltes Teil, total kaput und allem Anschein liegt das Ding da schon Jahre im Dreck und da steht hinten drauf 03-08-10! Unglaublich, heute ist der 3. Aug, 2010, das muss ich haben. Da wird also schwerst verhandelt und fuer USD 2,75 ersteigere ich mir dann dieses Kennzeichen. Abgeflext und wunderbar. Der Kerl will sich auch gleich ueber meine Harley hermachen und meine Nummer runterflexen. Er scheint der Meinung zu sein, dass ich die Nummern tauschen wollte. Ich verteidige mein Moped und schaffe es, es in dem Zustand zu lassen in dem es ist. Ich stecke die alte Nummer ein und hinterlasse ein paar ratlose Laoten…….was wollte dieser Touri wieder????</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-158" title="03-08-2010-license-plate" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/03-08-2010-license-plate-300x156.jpg" alt="03-08-2010-license-plate" width="300" height="156" />Was fuer ein Fund! Das Datum passt.</p>
<p>Tag 20</p>
<p>Ca 500 km von Thakhek bis Kong Island (4000 Inseln) so ca 30 km vor der Grenze nach Kambodscha.</p>
<p>Gemuetliches Ausschlafen ist gestrichen, 6.30 raus und aufs Moped. Die S 13 entlang, den Umweg ueber Saravanh lass ich weg und ich schaffe es easy nach ungefaehr 7 Stunden an die Bootanlege stelle wo die “Faehren” auf die Hauptinsel (Kong Island) der 4000 Inseln im Mekong ablegen. Ich packe also mein Moped nun doch auf so ein zusammengezimmertes Boot und vertraue mich den Fluten den Mekongs an.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-159" title="Ferry-boat-to-Kong-Island" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Ferry-boat-to-Kong-Island-300x224.jpg" alt="Ferry-boat-to-Kong-Island" width="300" height="224" />Nicht sehr Vertrauenswuerdig, aber es schwimmt.</p>
<p>Das da im Bug des einen Bootes Gemuese und Kraeuter aus den Dielen wachsen erhoeht mein Vertrauen in den ganzen Bastel nicht wirklich. Aber da wir bereits ablegen ist es jetzt auch zu spaet um meine Meinung noch einmal zu aendern.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-160" title="Flowers-growing-inside-the-ferry-boat" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Flowers-growing-inside-the-ferry-boat-300x211.jpg" alt="Flowers-growing-inside-the-ferry-boat" width="300" height="211" />Kraeutergarten an Bord!</p>
<p>Kong ist eigentlich ganz nett, aber nicht wirklich spektakulaer. Ich glaube da muesste mann jetzt weiter auf die kleineren Inseln die da haufenweise im Mekong flussab ueberall verteilt sind. Da muessen anscheinend ueberall Gasthauser und Bars auf allen halbwegs begehbaren Inseln sein. Backpacker die ich treffe schwaermen von der Idylle und Schoenheit der kleinen Inseln. Die Parties die da anscheinend jede Nacht gefeiert werden und das relaxte Insel-Leben haben es ihnen angetan.</p>
<p>Da ich da mit dem Moped nicht hinkann, werde ich es auf diesem Trip aber leider nicht selber rausfinden. Da die Hauptinsel von einer Asphalt strasse umringt ist mache ich mich noch gleich auf Erkundungsfahrt. Eie Insel ist groesser als ich gedacht habe, aber in so ca 20 min bin ich bin ich um die ganze Insel rum. Sehr nette Landschaft, mit Reisfeldern und kleinen Aeckern, alles ein bisschen mini, mir kommt es vor als waeren sogar die Wasserbueffel auf der Insel kleiner als auf dem Festland.</p>
<p>Ein paar Biere am Mekong Ufer und nettes Plaudern mit anderen Reisenden machen einen ruhigen und angenehmen Abend.</p>
<p>Tag 21</p>
<p>Km – kein Plan (aber schlussendlich 800 km von Kong Island nach Siem Reap)</p>
<p>Wenn ich schnell ueber die Grenze komme, dann fahre ich heute nach Phnom Penh, das waeren dann so ca 650 km, wenn ich an der Grenze lange brauche, dann mache ich meinen Plan hinterher, in Kambodscha kenne ich mich ja aus.</p>
<p>5.30 tagwache, ich will der erste an der Grenze sein, bevor irgendwelche Touristen Busse ankommen.</p>
<p>Auf die Faehre, dieses mal erwische ich eine grosse Faehre, da sind 3 Boote zusammengenagelt und mir wird versichert, dass da Autos draufgehen! Wer will ein Auto auf diese Insel bringen??? Naja, ich war ja auch mit der Harley da, vielleicht gibts wirklich noch mehr solche… rueber ans Land, ca 40 km zur Grenze.</p>
<p>Grenze: Die Zoellner haben alle noch halb geschlafen und waren froh als sie mich wieder los waren, also alles kein Problem, ich bin durch und es ist grad mal 7.30.</p>
<p>Wetter super und ich bin bester Laune. In Kambodscha ist zwar mehr Verkehr als in Laos aber ich komme gut voran. Stung Treng, Kratie, Memot und weiter nach Kompong Cham, ueber die grosse Mekong Bruecke und weiter gehts.</p>
<p>Das Motorradfahren macht so viel Spass, dass ich beschliesse noch nicht nach Hause zu fahren, sondern noch einen Abstecher nach Siem Reap zu machen. Ich war zwar schon einige male in Angkor War, aber meine Harley noch nie. Also heute passt alles wunderbar und der Fahrplan wird geaendert. Ich riskiere einen Blick auf meinen Hinterreifen, der ist schon ganz schoen runter. Aber ich lasse mir dadurch meine Laune nicht verderben und ab gehts……</p>
<p>Rechts ab und in Richtung Kompong Tom und weiter nach Siem Reap. Ich erreiche SR so ca um 5.00 Uhr nachmittags, das waren jetzt fast 12 Stunden reisezeit, mit Grenze, tanken und Rauchpausen fuer ca 800km. Nicht schlecht, aber ich bin geschafft.</p>
<p>Zu muede um wirklich viel zu essen und zu trinken, falle ich bald ins Bett.</p>
<p>Ich wohne im Sam So Guesthouse an der Wat Bo Strasse. A/C Zimmer gibts fuer USD 12.&#8211;, eines mit Fan kostet 8.&#8211;. Sehr nette Khmer Familie, Zimmer absolute sauber, Kuehlschrank, TV, heisse Dusche, alles was das Herz begehrt.</p>
<p>Tag 22</p>
<p>Km nicht viel, aber ich bin auf der Suche nach einem Hinterreifen, ich trau mich mit dem alten keine 20 km mehr fahren, gar nicht daran zu denken, dass ich mich damit auf den Weg nach Phnom Penh mache.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-161" title="new-rubbers-needed-desperately" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/new-rubbers-needed-desperately-300x180.jpg" alt="new-rubbers-needed-desperately" width="300" height="180" />Jetzt wirds langsam Zeit!</p>
<p>Ich klappere alle Werkstaetten die ich kenne, nicht kenne, finde und an die ich hingeschickt werde ab und finde keinen Reifen. In einer Werkestaette da ist so ein nettes Maedel das recht gut Englisch spricht und sie ist auch ganz stolz das sie den richtigen Reifen fuer mich hat. 110/80/16, ein bisschen schmal, aber wenns nix anderes gibt… wuerde passen und ich bin schon dabei den Reifen zu kaufen. Trotzdem moechte ich in mir zuerst ansehen. Das Plastik wird abgewickelt und da kommt doch ein wunderbarer Motocross reifen mit 3 cm hohen Stollen zum Vorschein, na das waere was geworden. Ich weiss zwar, dass wenn ich nix anderes finde, dann werde ich hier her zurueck kommen und diesen Reifen aufmontieren. Besser als mein Alter, und in PP kann ich ihn dann an einen Kumpel der Dirtbikes hat verkaufen, oder gegen einen kleinen Aufpreis gegen einen Strassenreifen umtauschen, also die Lage ist zwar Beschissen jedoch nicht ganz Hoffnungslos.</p>
<p>Ich fahre am “Molly Malones” Guesthouse vorbei und sehe Thierry, einen alten Kumpel bereits beim Morgenbier sitzen, rechts ran, rein und bin froh dass hier einer schon wach ist. Thierry selbst faehrt eine Transalp, er braucht also auch ab und zu einen Reifen, vielleicht weiss er was. Er sieht wenig Hoffnung fuer mich, verweisst mich aber an seinen Freund Pepe vom Café Indochine, der wiederum verweist mich an seine Franzosen Kumpel, die anscheinend eine Werkstaette betreiben und grosse Motorraeder verkaufen. Ein Hoffnungs schimmer am Horizont. Er beschreibt mir den Weg und auf gehts. Die hauptstrasse #6 raus, Richtung Flughafen, Total Tankstelle zur rechten, die naechste gleich dahinter rechts ab…….stimmt nicht, da bin ich dann lange genug im Dreck rumgekurvt. Es ist die letzte kurz vor der Total Tankstelle, das ist die richtige…..Habe ich dann auch rausgefunden.</p>
<p>Da sitzen so eine Gruppe junger Franzosen, die haben so ca 20 bis 30 Maschienen aller Sorten und Groessen rumstehen, ich bin sprachlos. Alles von 1300 Hondas, 900 Triumph, Kawas usw. Alles was es gibt und alles mit franzoesischen Nummern drauf.</p>
<p>Naja, langer rede kurzer Sinn. Die Jungs wussten wo sie einen Reifen fuer mich finden. Sie haben gesehen dass mein Vergaser tropfte und haben die defekte Lamelle ausgetauscht. Da passte eine Lamelle von einem alten Quadbike in meinen Harley Vergaser, ich bin sprachlos, nebenbei haben sie beim Tank runtermachen, noch gesehen dass mir die Sicherungsschraube am Lenkkopf rausgefallen ist….als sie eine neue reinmachen wollten (sie hatten inch Gewinde Schrauben auf Lager) haben sie festgestellt dass mein Kumpel in Vientiane das alte Gewinde in der Gabelbruecke abgedreht hatte.</p>
<p>Naja, da konnten sie nicht viel daran machen, aber eine duennere Schraube durchstecken und mit Mutter sichern. Ein neues Gewinde schneiden und anstaendig richten muss ich das dann wohl in PP oder Sihanoukville, wenn ich Zeit habe. Dann flickten sie noch meinen alten Helm, da wurde der Riemen neu angenietet. Waehrend ich mein Moped bei ihnen stehen liess gaben sie mir unaufgefordert eine Honda CB 750, damit ich in der Zwischenzeit was zum rumfahren habe. Die Jungs waren grosse Klasse, begeistert an der Arbeit, freundlich und absolute hilfsbereit.</p>
<p>Und gekostet hat mich der ganze Spass, incl Reifen, Lamelle, Schrauben, Nieten, Arbeit, Leihmoped usw. ganze USD 90.&#8211;. Damit hatte ich nicht gerechnet, mehr als fair und billig. Deshalb mache ich hier auch ein wenig Werbung fuer die Jungs.</p>
<p>Also, falls jemand mal ein Moped Problem in Siem Reap hat, oder ein Motorrad kaufen will:</p>
<p>Le Garage, Siem Reap</p>
<p>Bertrand: tel 017 581 620</p>
<p><a href="mailto:sebglassmanprod@live.fr">sebglassmanprod@live.fr</a></p>
<p><a href="mailto:nicoglassmanprod@live.fr">nicoglassmanprod@live.fr</a></p>
<p><a href="mailto:bhuguenin@free.fr">bhuguenin@free.fr</a></p>
<p>…das sind richtig nette Jungs und es sieht auch so aus als wuessten sie was sie machen.</p>
<p>Tag 23</p>
<p>40 km um Siem Reap</p>
<p>Einfach noch einen Tag faulenzen bevor es zurueck geht. Das Wetter ist traumhaft.</p>
<p>Auch trau ich meiner Quadbike Lamelle nicht ganz und fahre desshalb hier ein paar km durch die Gegend um zu sehen ob das ganze haelt oder nicht. Kein problem, das Ding scheint zu funktionieren, auch der Lenker haelt, und ich bin gluecklich mit meinem neuen Reifen, der alte war wirklich am Ende. Da war ich runter auf den letzten mm. Keine 50 km mehr und das Ding waere warscheinlich geplatzt.</p>
<p>Die Umgebung von Siem Reap ist fantastisch, die Tempel ein Wahnsinn, wie immer und ich geniese die kleine Spazierfahrt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-162" title="Bayon-Temple---Angkor-Wat" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Bayon-Temple-Angkor-Wat-300x206.jpg" alt="Bayon-Temple---Angkor-Wat" width="300" height="206" />Einer der Tempel in Siem Reap, Angkor Wat &#8211; fuer alle die&#8217;s noch nicht kennen.</p>
<p>Da ich ja in frueheren Reiseberichten schon ueber Motorrad touren nach Siem Reap berichtet habe und auch schon jede Menge AngkorWat Fotos ins Netz gesetzt habe, will ich mich hier nicht laenger darueber auslassen. Einfach toll, glaubts mir, und wer mehr wissen will, infos braucht oder meine alten Berichte sucht: <a href="mailto:wernermennel@ymail.com">wernermennel@ymail.com</a></p>
<p>Tag 24</p>
<p>Ca 400 km Siem Reap – Phnom   Penh</p>
<p>Am Beginn meines Berichtes habe ich geschrieben: die Strassen in Kambodscha sind gut und ich komm schnell voran. Naja, nachdem ich die grossartigen Strassen von Laos gewoehnt bin, kommen mir die Wege hier eher wie Flicken-Teppiche vor, kein Vergleich mit der Qualitaet in Laos. Was solls, ich war ja frueher auch damit zufrieden.</p>
<p>Endlich wieder mal richtig gutes Abendessen gibts beim Urs im “Wilhelm Tell”. Da verwoehne ich mich selber wieder eimal mit richtig gutem Europaeischem Essen.</p>
<p>Tag 25</p>
<p>Ca 240 km Phnom   Penh – Sihanoukville</p>
<p>Naja, auch hier noch mal die grosse Ueberlegung: Regenkombi anziehen oder unterstellen und Bier trinken, bis der Regen vorbei ist.</p>
<p>Ansonsten nix mehr grossartiges auf dieser Strecke.</p>
<p>Endlich wieder in Sihanoukville. Nach nun ungefaehr 6.050 gefahrenen km habe ich mir beim Leo im Bavaria natuerlich eine doppelte Linsensuppe (mit Wuerstel) verdient. Der alte Bayer betreibt da eine kleine Kneipe und serviert richtig gutes Essen. Auf diese Linsensuppe freute ich mich schon die letzten 100 km oder so.</p>
<p>Danach geht es natuerlich zurueck in die Lone Brothers Bar, unser Clubhaus, wo meine Reise dann endlich offiziell zu ende ist. Da gibt es kaltes Bier, gute Musik und viel zu erzaehlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-163" title="Back-in-the-homebase" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Back-in-the-homebase-300x239.jpg" alt="Back-in-the-homebase" width="300" height="239" />Wieder zuhause</p>
<p>Also alles in allem:</p>
<p>6.042 km gefahren in 25 Tagen</p>
<p>Kein Unfall (auch keine Tigerbisse oder so)</p>
<p>2x fast gestorben</p>
<p>3x Oel gewechselt (5x Getriebe Oel) = ca 11 liter</p>
<p>42x getankt (ca 275 liter Sprit) yep so ca 4 bis 4 ½ liter auf 100km, geht schon, oder?</p>
<p>2 Hinterreifen verbraucht (aber immer noch auf dem selben Vorderreifen, der wird auch bald faellig</p>
<p>3x nass geworden (aber eigentlich nur einmal dreckig, das naehmlich von anfang bis ende!)</p>
<p>3x Gluehbirne im Ruecklicht ausgewechselt (wahrscheinlich zuviel gebremst???)</p>
<p>8x Moped gewaschen (lassen)</p>
<p>3 Tage mit 0 km – die meisten Tages km waren die 800 von Kong  Island nach Siem Reap</p>
<p>Bier getrunken: habe ich auch ein paar, wieviele weiss ich nicht.</p>
<p>Und jetzt bin ich wieder da.</p>
<p>Dank und Gruss an alle, die bis hierher durchgehalten haben und meinen ganzen Bericht gelesen haben.</p>
<p>Cheers, and keep the rubberside down</p>
<p>Werner, your Lone Brother, back in Cambodia</p>


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		<title>Harley Trip &#8211; Laos 2010 &#8211; Dritter Teil</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 09:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Harley Tour – Laos – 2010
Teil 3
Tag 12 &#8211; Ca 120 km rundum Phon Savanh
Frueh raus, gratis Fruehstueck im Hotel gibt es von 6.00 bis 8.30, das ist ja ziehmlich frueh fuer mich.
Danach gehts los, die Gegend erkunden.  Zuerst tuckere ich entlang der alten Landstrasse in Richtung Xiang Khouang, welches die fruehere Province Hauptstadt war, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Harley Tour – Laos – 2010</p>
<p style="text-align: left;">Teil 3</p>
<p style="text-align: left;">Tag 12 &#8211; Ca 120 km rundum Phon Savanh</p>
<p style="text-align: left;">Frueh raus, gratis Fruehstueck im Hotel gibt es von 6.00 bis 8.30, das ist ja ziehmlich frueh fuer mich.</p>
<p style="text-align: left;">Danach gehts los, die Gegend erkunden.  Zuerst tuckere ich entlang der alten Landstrasse in Richtung Xiang Khouang, welches die fruehere Province Hauptstadt war, ca 42 km von Phon Savanh. Die Strasse ist sehr gut und schlaengelt sich einem kleinen Flusschen entlang durch ein schoenes Bergtal. Vorbei an der Einfahrt zum Plain of Jars Site 1, heute will ich mir die anderen Stellen ansehen, Site 2,3&amp;4.</p>
<p style="text-align: left;">Ein paar km weiter, dann das Schild [Plain o J site 2 &amp; 3,  12 km]. Also rechts ab und eintlang einer Holperstrasse. Da ich ziehmlich Angst davor habe mir in dieser Gegend einen Platten zu fahren, konzentriere ich mich hauptsaechlich darauf den grossen, spitzen Steinen auszuweichen, desshalb kriege ich eigentlich von der Umgebung nicht sehr viel mit. An einer Stelle komme ich an einer Pferde Koppel vorbei und wuensche mir, dass ich eines gegen mein Moped eintauschen koennte.</p>
<p style="text-align: left;">Trotz schlechter Strasse gehts weiter, mein Ziel vor den Augen. Nach ca 10 km gehts dann links ab und die Strasse wird noch schlechter. Nasser Lehm und ziehmlich rutschig. Aber beirren lasse ich mich davon nicht, bis ich dann zum letzten Huegel komme. 250 m vor dem Ziel, gebe ich dann endgueltig auf. Was zuviel ist, ist zuviel! Bergauf waere es vielleicht noch gegangen, aber dann diese Rutschbahn wieder zurueck herunter, nein, auf keinen Fall. Also ging es unverrichteter Dinge wieder zurueck auf die Landstrasse.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-132" title="Site-2-time-to-turn-back" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Site-2-time-to-turn-back-300x224.jpg" alt="Site-2-time-to-turn-back" width="300" height="224" /><em>250 m vor dem Ziel, trotzdem reichts jetzt!</em></p>
<p style="text-align: left;">Also Site 1 kein Problem, aber alles andere geht nur mit 4&#215;4 oder einem guten Dirtbike!</p>
<p style="text-align: left;">Weiter geht es nach Xiang Khoung, durch ein phantastisches kleines Tal, zwischen frisch bepflanzten Reisfeldern durch. Wunderbare Farben und es ist ein toller Ausflug.</p>
<p style="text-align: left;">Die Stadt selber liegt eingekesselt zwischen Bergen und Huegeln, der Markt ist das Zentrum des Geschehens. Ein paar Touristen streiten sich um die paar Atraktionen die das Dorf zu bieten haben, die alte Stupa, eine ziehmlich mitgenommene Budha statue und ein bisschen ausserhalb des Dorfes liegt noch so ein alter verrosteter Russen – Panzer rum.</p>
<p style="text-align: left;">Da gerade gleichzeitig mit mir ein Bus Japaner angekommen ist und die sich gerade darum draengeln, wer am meisten Fotos von den paar Dingen machen kann, die es zu sehen gibt, steige ich gar nicht von meinem Moped ab, sondern mache gleich kehrt und mache mich, faul wie ich bin, wieder auf den Rueckweg.</p>
<p style="text-align: left;">Einfach eine gemuetliche Fahrt durch das Bergtal, da ich sonst ja heute nirgens hinmuss, lass ich mir Zeit und tuckere gelassen durch die kleinen Doerfer und winke allen Kindern zu ob sie es wollen, oder auch nicht. <img class="aligncenter size-medium wp-image-133" title="Road-to-Xiang-Khouang" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Road-to-Xiang-Khouang-300x224.jpg" alt="Road-to-Xiang-Khouang" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Fahrt durch das Tal nach Xiang Khoung</em></p>
<p style="text-align: left;">Am Abend im Hotel treffe ich zwei Iren und Mr Yee, ihren Fuehrer, die mit Dirtbikes unterwegs sind. Sie kommen aus der Richtung in die ich will und da gibts wieder wertvolle Informationen ueber Strassen Beschaffenheit und Streckenaufteilung (von Tankstelle zu Tankstelle).</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-135" title="The-Irish-lads-and-their-guide-Mr.-Yee" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/The-Irish-lads-and-their-guide-Mr.-Yee1-300x224.jpg" alt="The-Irish-lads-and-their-guide-Mr.-Yee" width="300" height="224" />Ob die wohl schlauer sind als ich?</p>
<p style="text-align: left;">Aber da ich mit einem Tank voll ja fast 250 km komme, mache ich mir da nicht sehr viele Sorgen. Und ihren Informationen nach sollen die Strassen super sein und kein Problem fuer mich und mein Moped darstellen. Es ist trotzdem immer wieder erstaunlich wie Strassen, die fuer einen Motocross Fahrer sehr gut sind, einem Harley Fahrer die Haare zu Berge stehen lassen. Naja, aus Erfahrung wird mann/frau dann schliesslich klug!</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tag 13</p>
<p style="text-align: left;">Der langste Strecken Abschnitt, ca 550 km rund um das ganze Hochplateau, und ueber 4 Paesse von Ponh Savanh – Muang Kham – Nam Neun –Viang Thong – Viang Kham schluss endlich nach Nong Khiao.</p>
<p style="text-align: left;">Das uebliche, ich will keinen damit langweilen, die ersten 70 oder so km nach Muang Kham, schoen gemuetlich bergab, schoene Kurven, gute Strasse, fuenfter Gang, Beine vorraus. Dann wirds kurvig, so was hab ich noch nie erlebt, fast 400 km links, rechts, bergauf, bergrunter, ein Wahrsinn, was fuer eine Fahrt. Strasse super und wenig Verkehr. Teilweise 3-4 km gar nicht schalten, ich komme aus dem 2. Gang gar nicht raus….links, rechts, links, rechts…..das nenne ich Mopedfahren, wie frueher beim Schiefahren durch die Slalom Stangen……unbeschreiblich.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-136" title="Curve-#-2.345-(and-counting)" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Curve-2.345-and-counting-300x224.jpg" alt="Curve-#-2.345-(and-counting)" width="300" height="224" />Motorrad Slalom!</p>
<p style="text-align: left;">Irgendwo zwischen drin war dann mal eine halbe Stunde Regen. Es ist schon seltsam, wie schnell sich eine Super-Kurvenstrasse in einen Schei….rutschigen, verwinkelten Bach verwandelt und wie schnell eine traumhaft unberuehrte Landschaft zur Gottverlassenen Gegend wird, wenn es so richtig pisst und mann weit und breit alleine ist………naja, gehoert dazu, auch der Zweifel ob es wirklich eine gute Idee war, in der Regenzeit loszufahren, gehoeren eben zum Biker Alltag.</p>
<p style="text-align: left;">Aber kaum hoert der Regen auf, ist die Welt wieder in Ordnung und bin mir wieder sicher, dass es eine gute Idee war!!!</p>
<p style="text-align: left;">Und dann kam der Tritt in den Hintern, wenn ich diesen Mr. Yee erwische, der mir von einer guten Strasse erzaehlt haben, dann gibt es saures…. Irgendwo zwischen Viang Thong und Viang Kham hoert dann der Asphalt auf und weiter geht es ca 60 km ueber einen Holperweg. Mr. Yee: (<a href="mailto:yeeluanglasa@hotmail.com">yeeluanglasa@hotmail.com</a>), <em>Du wirst irgendwann noch mal was von mir zu hoeren bekommen.</em> Pausenlos frage ich mich ob ich vom richtigen Weg abgekommen bin, aber jeder den ich frage sagt mir dass ich richtig bin, in Richtung Luang Prabang. Allerdings sind sich keine zwei Menschen in dieser Geged ueber die Entfernung einig. Ich kriege alles zwischen 100 km, 500 km und 3 Tagen!?! zu hoeren.</p>
<p style="text-align: left;">Naja, wenigstens stimmt die Richtung und ich holpere weiter durch die Gegend.</p>
<p style="text-align: left;">Da kommt dann am Strassenrand das Schild, welches mich darauf hindeutet dass die Leute hier in der Gegend stolz darauf sind, dass es wilde Tiger gibt. Die Rauchpausen wurden weniger und die Pinkelpausen kuerzer, wie jeder verstehen wird.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-139" title="Tigers-available" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Tigers-available-300x225.jpg" alt="Tigers-available" width="300" height="225" />&#8220;We are proud to have Tigers here&#8221;</p>
<p style="text-align: left;">Langsam wird es spaet am Nachmittag, ich habe keinen Plan, wo ich bin und an den kleinen Pumpstation und Cola Flaschen Tankstellen wird der Sprit immer teurer.</p>
<p style="text-align: left;">Mittlerweile bin ich von 9.000 Kip auf 11.- und 12.000 Kip per liter, das sind jetzt schon 1 ½ USD fuer einen liter sprit (1,&#8211; USD ist ca 8.200,&#8211; Kip).</p>
<p style="text-align: left;">In den Bergen komme ich an wunderschoenen Bergdoerfern vorbei, aber sobald ich irgenwo im Tal oder in der Naehe eines Flusses bin, da wirkt die Bevoelkerung recht wenig Vertrauenserweckend. Die ganzen Fluesse und Baeche da oben werden massiv umgegraben, Ich glaube, da wird nach Gold geschuerft und genau so sehen Doerfer und auch die Leute aus. Wie mann es aus dem Fernseh kennt…so Goldgraeber Gestallten…aber nicht die Romantischen aus Karl May, sondern die Anderen, die nix gefunden haben und desshalb sauer sind.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-137" title="Unbelievable-views-of-Landscapes-and-villages" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Unbelievable-views-of-Landscapes-and-villages-300x224.jpg" alt="Unbelievable-views-of-Landscapes-and-villages" width="300" height="224" />Atemberaubende Aussichten</p>
<p style="text-align: left;">Nach stundenlangem Geschaukel komme ich wieder auf so einer Passhoehe an.</p>
<p style="text-align: left;">….Da steht eine Franzoesin mit ihrem Fahrrad, micht hauts fast vom Hocker…</p>
<p style="text-align: left;">Aber sie erzaehlt mir ganz froehlich, dass sie von der anderen Seite kommt, von Nong Khiao, ca 25 km weiter bergab, die Strasse sei gut und sie hat nur ganz locker einen kleinen Ausflug gemacht. Kein Grund also, ihr zu erzaehlen, dass ich, der grosse Biker und Abenteurer mit recht gemischten Gefuehlen durch die Gegend geholpert bin um an dieser Passhoehe anzukommen.</p>
<p style="text-align: left;">Von da an ist die Strasse wirklich wieder gut und schwupps die letzten paar km den Berg runter, wieder alles wunderbar.</p>
<p style="text-align: left;">Ich reite in Nong Khiao ein, ein wunderschoenes Oertchen in einem Talkessel in dem sich 2 Fluesse treffen. Fantastisch von Bergen umringt, mit einigen netten Gasthaeusern und Restaurants.</p>
<p style="text-align: left;">Aaahhhhh, ein kaltes Bier Lao und alles ist perfekt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-138" title="Arrival-in-Nong-Khiao" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Arrival-in-Nong-Khiao-300x224.jpg" alt="Arrival-in-Nong-Khiao" width="300" height="224" />Erster Blick auf Nong Khiao</p>
<p style="text-align: left;">Ausser den vielen km, dem teuren Benzin, den Tigern und den furchterregenden Goldgraebern hatte ich heute auch noch meinen gefaehrlichsten Teil meiner Reise (so hoffe ich wenigstens) hinter mich gebracht.</p>
<p style="text-align: left;">Gleich nach der Abzweigung in Muang Kham, geht es ueber einen kleinen, 5 meter hohen Huegel, dahinter steht so ein Wasserbueffel mitten auf der Strasse.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-140" title="Turn-off-in-Muang-Kham-and-ascend-to-the-Waterbuffalo-hill" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Turn-off-in-Muang-Kham-and-ascend-to-the-Waterbuffalo-hill-300x224.jpg" alt="Turn-off-in-Muang-Kham-and-ascend-to-the-Waterbuffalo-hill" width="300" height="224" /><em>Abzweigung in Muang Kham und Auffahrt zum Wasserbueffel-Huegel</em></p>
<p style="text-align: left;">Mit quietschenden Reifen, komme ich so 30 cm vor ihm zu stehen. Er sieht mich noch eine Weile doof an bevor er sich vom Acker (Strasse) macht.</p>
<p style="text-align: left;">Und so ging es den ganzen Tag weiter. Da ich mich nicht an die Ortsnamen erinnern kann habe ich die Doerfer desshalb nach den Tierarten benannt die mir vors Moped gelatscht sind und an denen ich es jedesmal gerade um Haaresbreite geschafft habe, vorbei zu kommen und damit ihr und mein Leben zu retten.</p>
<p style="text-align: left;">Da war dann das Dorf der 3 kleinen Schweinchen, das Kalb-Dorf, das Hund-Dorf welches 20 meter weiter in das Enten-Dorf umbnannt wird, dann kam das 2 Huehner und ein Gockel Dorf, das grosse Schwein-und Ziegen-Dorf und zum guten Abschluss dann noch das Depp-Dorf.</p>
<p style="text-align: left;">Im Depp-Dorf waren aus irgendeinem Grund noch mehr Leute am Strassenrand wie sonst normal, eigentlich muessen es alle gewesen sein die da gewohnt haben koennen.</p>
<p style="text-align: left;">Alle Winken und jubeln, und ich …linke Hand stolz erhoben… begruesse sie alle freundlich. Da springt ploetzlich Depp auf die Fahrbahn und gibt mir einen Handschlag…..Mir hat es fast die Schulter ausgekegelt und beinahe waere ich vom Moped gepurzelt. Ich war zwar zum Glueck recht langsam unterwegs, aber 30 km/h reichen, wenn mann sich nur mit einer Hand am Lenker festhaelt und ploetzlich und ueberraschender Weise von Depp so herzlich begruesst wird.</p>
<p style="text-align: left;">Naja, ich hab mich durchgeschaukelt und wie es Depp geht weiss ich nicht, hab nicht zurueck geschaut. Aber ich nehme mal an: “wir haben heute beide was gelernt!”</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tag 14</p>
<p style="text-align: left;">Ca 270 km Nong Khiao – nicht nach Uudom Xai – Luang Prabang</p>
<p style="text-align: left;">(6 km Moutainbike als Fruehsport nicht eingerechnet)</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">6.00 frueh Tagwache. Bevor ich losfahre moechte ich mir noch die Pathok Hoehle ansehen. Also raus aus dem Bett, rein in die Kletterstiefel und raus an die Strasse. Der Plan war, wie immer, nicht vorhanden. Irgendein Moped Fritze wird mich schon mitnehmen, fuer ein paar Geldscheine bin ich ja noch ueberall hingekommen.</p>
<p style="text-align: left;">Da stehe ich nun ratlos am Strassenrand und keiner nimmt mich mit! Die Harley will ich nicht starten, ich habe mehr als genug Dreck km hinter mir und ich weiss nicht wie weit die Hoehle von der Hauptstrasse entfernt ist.</p>
<p style="text-align: left;">Die Kneipe gegenueber wird gerade geoffnet und fuers Fruehstueck vorbereitet. Da nehme ich erst mal eine Pepsi und sammle ein paar infos.</p>
<p style="text-align: left;">Die Hoehle ist ca 3 km den Weg wieder zurueck und nicht weit von der Hauptstrasse entfernt. Also gut, denke ich, 3 km + 3km kann ich ja laufen, tut mir sicher gut. Los gehts. Am naechsten Hauseck ist ein Schild…Mountain bikes zu vermieten…na wer sagts denn. Ich nehm mein Fahrrad in Empfang, teste die Bremsen, druecke dem Vermieter die verlangten 20.000,&#8211; (USD 2.50) in die Hand und schon bin ich am Radeln. Komisch wie die Strassen ploetzlich viel steiler ansteigen als ich das in Erinnerung hatte. Gottseidank war der Berg zu meiner Rechten wirklich super anzusehen, mit den Morgenwolken, die sich so langsam aus den Haengen erhoben, sah er irgendwie aus, wie wenn der ganze Wald brennen wuerde und ueberall Rauch aufsteigt. Fantastischer Anblick. Da hatte ich einen Grund alle 50 meter oder so zu stoppen und noch ein Foto (vom gleichen Berg) zu machen (und wieder zu Atem zu kommen.) So viele Fotos wie heute morgen habe ich glaube ich auf meiner ganzen Fahrt bis her noch nicht gemacht, und irgendwie sehen alle gleich aus!?!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-141" title="Picture-#-17-of-the-same-mountain-(seen-from-mountain-bike)" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Picture-47-from-the-same-mountain-seen-from-mountain-bike-300x224.jpg" alt="Picture-#-17-of-the-same-mountain-(seen-from-mountain-bike)" width="300" height="224" />Wie Rauch steigt der Morgen nebel aus den Bergen</p>
<p style="text-align: left;">Rechts ab und 20 meter weiter ist dann Schluss, Fahrrad abstellen, Eintritt bezahlen und es geht zu Fuss weiter, ein paar hundert meter durch die Reisfelder und dann steh ich vor dem Hoehlen Eingang. Eine steile Holz Treppe/Leiter fuehrt ca 15 m in die Hoehe bis mann in den Berg rein kann. Da drinn hat sich anscheinend im Krieg die gesamte Regierung und das Militaer Kommando der Region verbunkert.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-142" title="temporary-Offroad-transportation" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/temporary-Offroad-transportation-300x191.jpg" alt="temporary-Offroad-transportation" width="300" height="191" /><em>Irgendwann gehts auch mit dem besten Mountain bike nicht mehr weiter</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-143" title="way-to-the-cave-Thaam-Pathok" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/way-to-the-cave-Tham-Pathok-300x224.jpg" alt="way-to-the-cave-Thaam-Pathok" width="300" height="224" /><em>Fussweg zur Thaam Pthok Hoehle</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-144" title="Entrance-to-Thaam-Pathok-Cave" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Entrance-to-Tham-Pathok-Cave-300x225.jpg" alt="Entrance-to-Thaam-Pathok-Cave" width="300" height="225" /><em>Da oben gehts rein in den Berg</em></p>
<p style="text-align: left;">Die Hoehle selber ist recht interessant anzusehen (auf den Fotos ist alles leider nur schwarz!) und der Ausblick vom Eingang, raus auf die Reisfelder mit der Strasse und dem Fluss der sich durchzieht ist recht schoen. Der kurze Trip hat sich auf jeden Fall gelohnt. Zurueck ins Dorf, Fahrrad wieder abgeben.</p>
<p style="text-align: left;">Der Verleiher war ganz entsetzt als er mich schon wieder sah. Er dachte es sei was mit dem Fahrrad nicht in Ordnung, da ich es so schnell wieder zurueck gebracht hatte. Sofort wollte er mir ein Anderes andrehen, aber keuchend versuchte ich ihm zu vermitteln, dass das Fahrrad schon ok war, ich aber nicht und dass ich fuer heute genug geradelt sei, was er zwar nicht verstanden hat, aber eben, er hatte ja sein Geld schon.</p>
<p style="text-align: left;">Moped satteln, mich Verabschieden und los gehts in Richtung Luang Prabang.</p>
<p style="text-align: left;">Erst will ich noch einen kleinen Abstecher machen und Uudom Xai anschauen. In Pakmong rechts abbiegen und noch einmal hoch in die Berge, ca 85 km nach Nord Westen, dass sollte dann der noerdlichste Punkt meiner Reise werden. Aber da wird nix draus. Je weiter ich komme um so schlechter wird die Strasse. Starke Regenfaelle in den letzten paar Tagen haben ganze Teile der Strasse unterspuelt und im Fluss versenkt. Alle paar km war ein Erdrutsch quer ueber die Strasse. Ich mache ein paar dieser Wasserloecher und Schlammschlachten mit. Irgendwann sehe ich dann vor mir die schwarzen Regenwolken und auf der Strasse wieder so ein Schlammloch.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-145" title="Only-possible-way-in-and-out-of-Oudomxai-and-more-rain-clouds-approaching" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Only-possible-way-in-and-out-of-Oudomxai-and-more-rain-clouds-approaching-300x225.jpg" alt="Only-possible-way-in-and-out-of-Oudomxai-and-more-rain-clouds-approaching" width="300" height="225" /><em>Der einzige Weg nach und von Oudom Xai und mehr Regenwolken am Himmel</em></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-146" title="Oudom-Xai-is-not-that-important,-time-to-turn-back" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Oudom-Xai-is-not-that-important-time-to-turn-back-300x225.jpg" alt="Oudom-Xai-is-not-that-important,-time-to-turn-back" width="300" height="225" /><em>So wichtig kann Oudom Xai gar nicht sein</em></p>
<p style="text-align: left;">Wenn ich mir Vorstelle, dass die einzige andere Strasse aus Oudom Xai raus, nach China fuehrt und wenn ich mir weiter Vorstelle dass bei einem weiteren Regenguss die Strasse zurueck dann ganz weg ist, dann ist der Entschluss recht schnell gefasst: So wichtig is Oudom Xai nicht. Kehrt Marsch und die selbe Schlammschlacht wieder bergrunter. Die ca 40 km rauf und dann wieder runter haben mich den ganzen Vormittag gekostet, es ist 1.00 Uhr als ich wieder in Pakmong ankomme.</p>
<p style="text-align: left;">Von da an geht es wieder auf der N#13 nun endgueltig nach Luang Prabang.</p>
<p style="text-align: left;">Ca 110 km, die Strasse von altbekannter Qualitaet und mit strahlendem Gesicht und nach vorne gestreckten Beinen geht es recht flott dahin. Super, endlich wieder einmal Gasgeben. Ein bisschen ueber eine Stunde spaeter bin ich in Luang Prabang.</p>
<p style="text-align: left;">Eine wunderschoene Stadt und fuer Asiatische Verhaeltnisse sehr sauber. Ueberall Tempel (WATs) und Pagoden. Schoen restaurierte Kolonialzeit Haeser sind im ganzen alten Stadtkern in Gasthaeuser und Pensionen umgebaut. Ich habe kein Problem ein kleines nettes Gasthaus zu finden (mit ueberdachtem Parkplatz fuers Moped). Ich steige im Suam Keo Guesthouse ab. Wunderschoenes Holzhaeuschen, nette, sehr saubere Zimmer, heisse Dusche, Fan, gutes Bett…alles was ich brauche. USD 10.—</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-147" title="Beautifull-old-town-center-in-LP,-green-and-clean" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Beautifull-old-town-center-in-LP-green-and-clean-300x224.jpg" alt="Beautifull-old-town-center-in-LP,-green-and-clean" width="300" height="224" /><em>Gepflegte, saubere Strassen im Zentrum der Altstadt, Luang Prabang</em></p>
<p style="text-align: left;">Eingecheckt und zufrieden mit dem Ergebnis, kuemmere ich mich erst mal wieder um mein Motorrad. Da ich in den Bergen recht langsam unterwegs war habe ich natuerlich fuer die gemachten km die doppelte Zeit gebraucht und desshalb denke ich dass der Oelwechsel nach ca 1200 km kein Schaden sein kann, und war er auch nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Das Oel war schon ziehmlich dunkel. Also gerade zur rechten Zeit. Auch noch waschen lassen und dann mit Ehrenrunde durch die Stadt und dann ab auf den Parkplatz. Harley hat fuer die naechsten 36 Stunden Ferien. Morgen solls zu Fuss los gehen, durch die Stadt der 1000 Tempel, das werde ich per pedes durchdruecken.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Gleich die Strasse runter finde ich ein nettes Garten Restaurant, das Antique House Restaurant und da wird das billigste Bier in ganz Laos verkauft. 7.500 Kip ( unter 10.000 oder mindestens 8.000 gibt es das normalerweise nicht) Da habe ich viel Geld gespart.</p>
<p style="text-align: left;">Zum Abendessen habe ich mir am Strassenrand von einer netten, alten, kugelrunden Lao Frau ihre Sandwiches andrehen lassen. Ein normales gutes Laotisches Essen im Restaurant kostet so um die 25.000, mein Sandwich kostet 15.000 und ich brauchte 2 um satt zu werden, gut das ich vorher beim Bier gespart hatte.</p>
<p style="text-align: left;">Und dann die ganze Nacht Durchfall. Ich bin mir sicher, dass die gute Frau ihre eigenen Sandwich noch nie gegessen hat. Mit so einem Durchfall haette sie nie so kugelrund werden koennen.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tag 15</p>
<p style="text-align: left;">0 km (aber mindestens 10 gelatscht) Die Wats, Tempel und Pagoden sind wirklich wunderschoen, aber eben sehr viele davon. Irgendwann sehen sie dann alle irgendwie aehnlich aus. Nach dem ich den ganzen Vormittag herumgeklettert bin und alles fotografiert hatte was ich brauche um zu beweisen, das ich hier war, gebe ich mich geschlagen und ueblerlasse die Kloester wieder den Moenchen, wovon es in Luang Prabang ja auch mehr als genug gibt.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-148" title="Wat-Thaam-Phousi-on-the-highest-hill-in-the-center-of-Luang-Prabang" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Wat-Thaam-Phousi-on-the-highest-hill-in-the-center-of-Luang-Prabang-300x224.jpg" alt="Wat-Thaam-Phousi-on-the-highest-hill-in-the-center-of-Luang-Prabang" width="300" height="224" /><em>Der hoechste Punkt in Luang Prabang</em></p>
<p style="text-align: center;"><em><img class="aligncenter size-medium wp-image-149" title="Beautifull-budhist-statues-are-all-over-the-place" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Beautifull-budhist-statues-are-all-over-the-place-300x225.jpg" alt="Beautifull-budhist-statues-are-all-over-the-place" width="300" height="225" />Beeindruckende Budhistische Statuen stehen ueberall rum<br />
</em>
</p>
<p style="text-align: left;">Auf meinem Weg durch die Stadt habe ich auch von einigen knuddligen, kleinen Maedels die obligatorischen Backpacker Armbaender gekauft. Die Dinger sind zwar nichts wert, kosten dafuer aber um so mehr. So eine geflochtene Plastikschnur kostet gleich mal USD 3.75, nicht schlecht der Specht, dafuer waren die kleinen Maedels alle sooo suess.</p>
<p style="text-align: left;">Jetzt habe ich ein Armband fuer: viel Glueck, eines fuer: Geld fuer die Schule, eines fuer: Geld fuer die Familie und noch eines fuer: viel Glueck und damit ich wieder hier her zurueck komme. Das naechste fuer: Geld fuer die Schule habe ich dann nicht mehr gekauft, da ich den Spruch ja schon kannte.</p>
<p style="text-align: left;">Trotzdem, wie gesagt, Luang Prabang ist wirklich die schoenste Stadt die ich bisher in Asien gesehen habe. Wirklich sehenswert.</p>
<p style="text-align: left;">Da ich meine Toiletten-nacht nicht unbedingt wiederholen wollte, entschied ich mich fuer ein Abendessen in einem der am teuersten aussehenden Restaurants. Im Bakery &amp; Pizza House Luang Prabang, direkt an der Hauptmeile. Die Pizza fuer 70.000 Kip war steinhart und ausser dem wabbligen Teil in der Mitte, eigentlich nicht ohne spezial Werkzeug essbar. (Viel Erfolg im Bakery &amp; Pizza House Luang Prabang…und als Geschaeftsidee fuer Luang Prabang Liebhaber: Zahnarzt praxis nebenan, duerfte gut laufen!) Das Bier kostet genau doppelt soviel wie in “meiner Stammkneipe” um die Ecke von meinem Gasthaus. Da bin ich dann auch gleich hin und habe versucht den Bier-Durchschnittspreis so gut wie moeglich zu senken.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tag 16</p>
<p style="text-align: left;">230 km Luang Prabang nach Vang Vieng</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Um 4.00 wurde ich von massiven Regenstuermen aufgeweckt. Ich bin nicht ganz sicher ob es heute weiter geht. Also Musik so laut aufdrehen, damit ich und warscheinlich alle restlichen Gaeste im Hotel, den Regen nicht mehr hoeren und umdrehen, weiterschlafen.</p>
<p style="text-align: left;">9.00 immer noch starker Regen. Berichten zufolge gab es schwerste Berg-Rutsche auf der Strecke zwischen Vientiane und Luang Prabang. Touristen, die fix und fertig eintrudeln erzahlen Horror Geschichten von 23 Stunden Busfahrt/Warten/Fahrt. Verzweifelten Aussagen nach zu schliessen ist anscheinend die gesamte Strecke von hier bis Vang Vieng zugeschuettet! Um 10.00 hoert es zwar auf zu regnen aber neue und staerkere Regenfaelle werden vorrausgesagt, so sagt zumindest mein Wirt, der gerne moechte dass ich noch ein paar Tage bleibe.</p>
<p style="text-align: left;">Mit einigen Zweifeln im Bauch ueber die Weisheit meines Entschlusses, mache ich mich trotzdem ans Koffer packen und Moped satteln.</p>
<p style="text-align: left;">Um 11.00 verabschiede ich mich von den gastfreundlichen Leuten im Suan Keo Guesthouse und mache mich trotz aller Warnungen auf den Weg. Die Option, bald wieder zurueck zu sein, lasse ich mir allerdings offen. Andererseits ist es ja recht einfach sich auszurechnen, dass wenn es nochmal und staerker regnet, dann geht morgen gar nix mehr und ich sitze wirklich fuer einige Zeit hier fest.</p>
<p style="text-align: left;">Also, ab gehts, erst so ca 150 km auf der N#13, wieder ueber die Berge nach Phou Khoun.</p>
<p style="text-align: left;">Da befindet sich 1. ein grosser Markt, den ich mir ansehen will und 2. die Abzweigung, bei der ich beim herweg rechts abgebogen bin um nach Ponh Savanh zu kommen. An dieser Kreuzung schliesst sich also dann der Kreis und von da an geht es auf bekannten Strassen wieder den Weg zurueck nach Vang Vieng.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe ja in meinen frueheren Berichten mehr als genug ueber die Strassen, deren Beschaffenheit, die tausenden von gigantischen Kurven, die Bergdoerfer, Kinder usw geschwaermt. Trotzdem hatten es die ersten 120 km von Luang Prabang nach Phou Khoun noch einmal so richtig in sich. Alles bisher Dagewesene wurde noch einmal uebertroffen. Einfach unbeschreiblich.</p>
<p style="text-align: left;">So 30 km bevor ich die bekannte Abzweigung erreiche geht es dann los. Da waren wirklich massive Erdrutsche ueber die ganze Strasse abgegangen. Da muss der halbe Berg runtergekommen sein. Ich kann mir vorstellen, dass hier die Fahrt letzte nacht, bei Dunkelheit und starkem Regen, die reinste Hoelle gewesen sein muss.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-150" title="mudslide-have-been-cleared-but-slippery-as-hell" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/mudslide-have-been-cleared-but-slippery-as-hell-300x225.jpg" alt="mudslide-have-been-cleared-but-slippery-as-hell" width="300" height="225" /><em>Geraeumt aber immer noch ziehmlich rutschig</em></p>
<p style="text-align: left;">Trotzdem, oder gerade desshalb, Hut ab vor den Laotischen Organisatoren. Bagger, Raupen, Schneepfluege und was sonst noch alles in vollem Einsatz und die Strasse ist komplett freigeschaufelt. Was allerdings nicht bedeutet dass nicht noch mehr als Genug Schlamm den Berg und die Strasse herunterlaeuft um die ganze Sache so rutschig und schmierig wie moeglich zu machen. Ein leichter aber extreme nerviger Nieselregen setzt ein und macht alles noch schlimmer. Autos stecken ueberall fest und beladene Trucks rutschen mit blockierten Raedern rueckwaerts die Strasse wieder runter. Ich sehe zu wie ein Tank Lastwagen rueckwaerts geradewegs in den Strassengraben rutscht. Fuer Autos ist da kein Durchkommen moeglich, nicht in den naechsten Stunden, jedenfalls.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-151" title="They-waited-for-hours,-I-didn't-(smile)" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/They-waited-for-hours-I-didnt-smile-300x224.jpg" alt="They-waited-for-hours,-I-didn't-(smile)" width="300" height="224" /><em>Da werde ich gleich, stolz erhobenen Hauptes, vorbeiduesen!</em></p>
<p style="text-align: left;">Mit dem Moped, naja. Beide Stiefel als Stuetzraeder benutzend, bis zu den Knoecheln im Schlamm steckend, sehe ich warscheinlich eher aus wie so ein Schi-Bob-Fahrer, oder so, aber es geht, zwar langsam aber stetig, bergauf.</p>
<p style="text-align: left;">Ein paar Rutschpartien waren schon faellig aber ein Umfallen konnte bis zum Schluss verhindert werden. So machte ich meinen Weg, stolz grinsend und mit hoch erhobenem Kopf, an allen wartenden Autos, Bussen und aufgeregten Touristen, Schweinen, Huehnern, Ziegen etc. vorbei, durch all die miesen Schlamm loecher hoch und wieder runter den Berg. Ca 50 km, wovon mindestens die Haelfte eine fuerchterliche Rutschpartie war.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-152" title="new-definition-of-Truck-Stop" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/new-definition-of-Truck-Stop-300x224.jpg" alt="new-definition-of-Truck-Stop" width="300" height="224" /><em>Der hats dann nicht geschafft, das gibt dem Wort &#8220;Truck Stop&#8221; doch auch gleich eine neue Bedeutung</em></p>
<p style="text-align: left;">Am Markt in Phou Khoun bin ich ca 3 Stunden spaeter vorbeigerutscht.</p>
<p style="text-align: left;">Aber irgendwann war auch das vorbei, der ewige, nervende Nieselregen hoert auf, die Wolken lichten sich und Sonnenstrahlen kommen durch.</p>
<p style="text-align: left;">Die letzten 50 km den Berg runter nach Vang Vieng sind wieder ein Traum und schnell ist das ganze Schlamm-massel vergessen. Am Anfang bin ich zwar noch ein bisschen wackelig auf den Beinen. Die matschigen Schuhsohlen rutschen permanent von den Fussrastern und die Raeder und Schutzbleche sind komplett mit Lehm und Schlamm vollgestopft. Ein paar rutschige Kurven spaeter sind dann wenigstens die Reifen halbwegs sauber und ich bin bald so schnell unterwegs, dass sich der Dreck so langsam loest und (das meiste ueber mich hinweg, alles andere mir ins Gesicht) im hohen Bogen weg geschleudert wird. Ich habe also ein sich-selbst-reinigendes Moped, Dass ist gut!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-153" title="Incredible-views-from-the-Road-side" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/Incredible-views-from-the-Road-side-300x224.jpg" alt="Incredible-views-from-the-Road-side" width="300" height="224" /><em>Unglaubliche Aus- und Ansichten</em></p>
<p style="text-align: left;">Bei blauem Himmel und Sonnenschein geht es dann durch das wunderschoene Tal den Berg runter und froehlich in den Helm vor-mich-hin-pfeifend, wieder in Richtung Vang Vieng. Die Kinder winken nicht mehr, bei meinem Anblick, ein paar verstecken sich hinter Ihren Eltern, andere rennen hinters Haus oder krichen hinter/unter Holzstapel!?! Obwohl ich fast 6 Stunden fuer die 230 km gebraucht habe, bin ich  froh (und stolz) dass ich heute losgefahren bin. Und bald sass ich wieder in der Aussie Bar in Vang Vieng und habe mir erst mal kraeftig den Staub/Schlamm aus der Kehle gespuelt. Einige Biere spaeter und immer noch im dreckigen Zwirn und Schuh machte ich mich dann in mein altes Gasthaus auf um nach einem Zimmer zu fragen. Nachdem ich einiges von meinem Schlamm aus dem Gesicht entfernt hatte wurde ich auch wieder erkannt und freundlich begruesst.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-154" title="What-a-ride!!!-back-to-Vang-Vieng" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/08/What-a-ride-back-to-Vang-Vieng-300x224.jpg" alt="What-a-ride!!!-back-to-Vang-Vieng" width="300" height="224" />Wahnsinn, was fuer eine Fahrt, zurueck nach Vang Vieng!</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Tag 17</p>
<p style="text-align: left;">Bis jetzt 0 km, gemuetliches Fruehstueck, diesen Bericht schreiben und keine weiteren Plaene. Vor morgen passiert nix mehr grossartiges. Nach meiner mehr als nass genugen Rutschpartie, die ich gestern genossen habe, verzichte ich auch darauf, mit dem Schwimmreifen noch einmal nass und dreckig zu werden. Ich bin also ziehmlich sicher einer der ersten Touristen, die zweimal in Vang Vieng waren und das Tubing nicht mitgemacht und somit kein Recht erworben haben, das “Tubing-T-Shirt” zu tragen.</p>
<p style="text-align: left;">Da bin ich der totale Aussenseiter, aber zufrieden und am Leben.</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Der 4. Teil meines Berichts wird ja bald folgen….wenn es jemandem zu langweilig wird, einfach nicht mehr hinschauen……..</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Gruss aus Vang Vieng,</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: left;">Cheers, and keep the rubber side down!</p>
<p style="text-align: left;">Werner, your Lone Brother in Laos</p>
<p style="text-align: left;">


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		<title>Harley Trip &#8211; Laos 2010 &#8211; der zweite Teil&#8230;.</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 16:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Laos Tour: “ma leabt nur oamol” 
…der zweite Teil!
…wie ich schon erwaehnt habe, das Full Moon Café in Vientiane ist einen Besuch wert. Ich habe dann am Abend zwar noch ein paar Bars entdeckt, der zweite Abend ist ja immer besser als der Erste, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht wirklich.
 
Gutes Essen, [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><strong>Laos</strong><strong> Tour: “ma leabt nur oamol” </strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>…der zweite Teil!</strong></p>
<p style="text-align: left;">…wie ich schon erwaehnt habe, das Full Moon Café in Vientiane ist einen Besuch wert. Ich habe dann am Abend zwar noch ein paar Bars entdeckt, der zweite Abend ist ja immer besser als der Erste, aber vom Hocker gehauen hat es mich nicht wirklich.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-113 alignnone" title="Full-Moon-Cafe-VT" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Full-Moon-Cafe-VT-300x239.jpg" alt="Full-Moon-Cafe-VT" width="301" height="239" /><em> </em></p>
<p style="text-align: center;"><em>Gutes Essen, kaltes Bier, sehr freundlich Kellner und free WiFi, hier drin ist der erste Teil meines Reiseberichts entstanden.</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 8</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Vientiane – Vang Vieng</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ca. 270 km (incl. sinnlosem Umweg)</p>
<p style="text-align: left;">6.00 Tagwache, ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht. Der Hauptgrund meiner Reise ist ja Motorradfahren und das will ich heute wieder machen.</p>
<p style="text-align: left;">Blick in den Himmel: truebe, bewoelkt, jeder Schlauere waere wieder ins Bett, aber eben…halt jeder Schlauere, das muss ja nicht ich sein.</p>
<p style="text-align: left;">Taschen laden, Moped satteln und los gehts hinein in den trueben Tag.</p>
<p style="text-align: left;">Ich hatte geplant wiedereinmal etwas von der Route 13 zu streunen, mich bei der Stadtausfahrt rechts zu halten und ueber Keun zum Ang Nam Ngun See hoch zu fahren, da dann links halten und bei Phonhong dann auf die Hauptstrasse nach Vang Vieng zu stossen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-114" title="Leaving-VT" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Leaving-VT-300x196.jpg" alt="Leaving-VT" width="300" height="196" /><em>Am grossen Denkmal vorbei und raus gehts aus der Stadt, rein in den Regen.</em></p>
<p style="text-align: left;">Ein Versuch war es ja wert. Eine Strasse habe ich ja gefunden, aber entweder habe ich mich da irgendwo verfahren oder es war wieder so ein Trick auf meiner Karte, irgendwelche Strassen rot anzumalen und dann ist es doch wieder eine Schlammstrasse. Da es mittlerweile wieder zu regnen angefangen hat und sich der ganze Lehm bei diesem Wetter in unpassierbaren Schlamm verwandelt, beschliese ich umzukehren, zurueck nach VT zu fahren und die Fernstrasse # 13 zu suchen und heute brav dabei zu bleiben.</p>
<p style="text-align: left;">Naja, die ersten 80 km hatte ich somit schon beieinander.</p>
<p style="text-align: left;">Nun geht es doch weiter, Richtung Vang Vieng. Das Wetter wird ein bisschen besser und ich habe 2 schoene Stunden fahrt. Die Strasse ist nicht so gut wie sie im Norden war aber ok, kein Problem ich komme gut voran.</p>
<p style="text-align: left;">Dann natuerlich so ca 50 km bevor ich Vang Vieng erreiche faengt es wieder so richtig zu regnen an. Aber ich hatte da heute ein bisschen Glueck im Unglueck.</p>
<p style="text-align: left;">Nach 15 min Regenfahrt hatte ich die erste Regenfront hinter mir, konnte aber den naechsten Regenschauer schon vor mir sehen.</p>
<p style="text-align: left;">Da hatte ich also Regen hinter mir, dann 2 km freie Fahrt und dann wieder Regen vor mir. Super, und ich mitten drin.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-115 alignnone" title="Rain-behind-me-and-rain-ahead-of-me" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Rain-behind-me-and-rain-ahead-of-me-300x225.jpg" alt="Rain-behind-me-and-rain-ahead-of-me" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Da muss ich hin, und es regnet in stroemen!</em></p>
<p style="text-align: left;">Der Plan ist einfach: wenn ich langsam genug fahre dann bleibe ich zwischen den 2 Regenfronten und komme halbwegs trocken in VV an. Der Regen zog schoen langsam, genau in die richtige Richtung und der Plan koennte klappen. Das Problem war nur, der Regen zog etwas zu langsam weiter, somit hatte ich ca 3 min fahrt und dann wieder 15 minuten Pause bis mein “Gutwetterloch” wieder ueber mir war.</p>
<p style="text-align: left;">Das hat dann doch ziehmlich lange gedauert. 3 min fahrt, 1 Bier, 3 min fahrt, 1 Bier, 3 min fahrt, 1 Bier, usw….bis VV. Ich kenne jetzt alle kleinen Kneipen und dehren Verkaeuferinnen am Strassenrand, habe 19 Heiratsantraege abgelehnt, 7 Ehen versprochen und jeder kann sich vorstellen in was fuer einem Zustand ich war als ich so mehr schlecht als recht dann endlich in VV eingetrudelt bin. Das heist, erst habe ich das Dorf sogar verpasst in meiner Fahrt von Kuehlschrank zu Kuehlschrank. Ich habe das Schild erst bei der Dorf Ausfahrt bemerkt (See you again in Vang Vieng, have a nice trip&#8230;stand da drauf). Da war ich schon ein paar km ueber mein eigentliches Ziehl hinausgeschossen und meine letzten paar stops haette ich mir eigentlich sparen koennen.</p>
<p style="text-align: left;">Naja, zurueck wollte ich jetzt auch nicht mehr unbedingt und habe zum Glueck ein tolles Gasthaus, 30 m von der Hauptstrasse, direkt am Fluss gefunden.</p>
<p style="text-align: left;">Das S.C.K. Guesthouse, USD 7.50 absolut sauber, total tolle Lage und ich war der einzige Gast. Da war nur eine alte Frau und ein junges Maedchen im Dienst. Ich glaube die haben sich ein bisschen vor mir gefuerchtet als ich da in meinem Zustand mit meinem Moped durch die Tuer ins Restaurant reingefahren (gepurzelt) kam. Aber wir haben uns dann bald glaenzend verstanden und ich wurde nicht rausgeschmissen. Nach einigem hin und her, die Unterhandlungen wurden hauptsaechlich auf Deutsch gelallt, aber ich glaube meine Handzeichen sind verstanden worden, habe auch ein Zimmer gekriegt.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-116" title="First-view-from-my-hotel-room-in-Vang-Vieng" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/First-view-from-my-hotel-room-in-Vang-Vieng-300x225.jpg" alt="First-view-from-my-hotel-room-in-Vang-Vieng" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Truebe Aussicht, bei Ankunft im S.C.K. Guesthaus am ersten Abend</em></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 9</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>20 km VV und regen bis mittag.</strong></p>
<p style="text-align: left;">Ich glaube ich war richtig froh, dass der Regen mir eine Ausrede verschaffte um bis Mittags im Bett zu bleiben. Nachmittags besserte sich das Wetter ein bisschen und ich konnte ein wenig los und die Gegend erkunden.</p>
<p style="text-align: left;">Ich bin die 5 km zuruck bis ins Dorfzentrum und sieh da, da ist ja richtig was los.</p>
<p style="text-align: left;">Da gabs auch die “Aussie Bar”, kaltes Bier, viele gute Tips und nette Unterhaltung, recht gutes Essen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-117" title="Surroundings-of-Vang-Vieng-on-the-next-day" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Surroundings-of-Vang-Vieng-on-the-next-day-300x224.jpg" alt="Surroundings-of-Vang-Vieng-on-the-next-day" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Bei schoenem Wetter sieht doch alles gleich viel besser aus</em></p>
<p style="text-align: left;">Die Hauptattracktion in Vang Vieng, ausgenommen des unglaublich schoenen Ausblicks auf die Lime stone Berge, ist das Tubing.</p>
<p style="text-align: left;">Das geht so: Da mietet man einen alten LKW Schlauch um 6,5 Dollar, faehrt mit dem Tuk-Tuk (locales Mini Transportmittel) so ca 5 km den Fluss hoch. Da betrinkt mann sich dann so schnell und heftig wie moeglich, ein paar joints (oderwassonstnochsoalles) duerfen dabei auch nicht fehlen. Dann wirft mann den Reifen in den Fluss, versucht hinterherzuspringen und sich daran festzuhalten. Wenn mann den Schlauch verpasst, dann ertrinkt mann, was anscheinend doch recht oft passiert. Falls mann Glueck hat und mann erwischt sein “Treibgut”. Dann klammert mann sich daran fest, oder im Optimalfall klettert mann rauf und laesst sich den Fluss runter treiben.</p>
<p style="text-align: left;">Da treibt mann dann an vielen kleinen Bars vorbei, wo die Besitzer die noch Lebenden an Land ziehen und noch mehr Alkohol (und/oder Drogen) einfloessen und wenn dann kein Geld mehr zu holen ist, dann werden die Passagiere wieder auf die Fahrt geschickt.</p>
<p style="text-align: left;">Einige haben dann Glueck und schaffen es sich im Dorfzentrum von VV wieder ans Festland zu retten, andere treiben hilflos weiter, andere kommen nie oder hoechstens woanders an. Und wenn mann seinen alten Reifen nicht bis 6.00 abends zurueckgebracht hat muss mann nocheinmal 2.50 US draufzahlen. Wenn mann in Vang Vieng &#8220;IN&#8221; sein will, dann muss mann das gemacht haben und ein T-shirt tragen, welches dieses auch bestaetigt. Am besten noch ein bisschen body-painting dazu und mann wird zum Held.</p>
<p style="text-align: left;">Ich habs nicht gemacht, ich hatte irgendwie noch mehr als genug von meiner Fahrt in dieses schoene Dorf, aber ich komme ja auf meinem Rueckweg wieder durch VV, vielleicht riskiere ich dann mein Leben….ma leabt jo nur oamol, odr?</p>
<p style="text-align: left;">Da all diejenigen, die es auf der richtigen Seite des Flusses geschafft haben sich underhalb der Stadt noch ans Ufer zu retten, dann natuerlich herauflatschen mussten, sind da den ganzen Abend noch so einige Verzweifelte an der Aussie Bar vorbeigetorkelt. Die letzten Halb-Wasserleichen sah ich so um halb zwoelf, da bin ich dann zurueck in mein Hotel und ins Bett.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 10 5 km</strong></p>
<p style="text-align: left;">Super Wetter, Hotel wechseln, da ich immer noch der einzige Gast im S.C.K war, bin ich mir so ein bisschen wie in Steven King’s “Shining” vorgekommen. Die alte Frau, das kleine Maedel und ich (das quietschende Kinder-Fahrrad oder Dreirad was da war hat gerade noch gefehlt).</p>
<p style="text-align: left;">Einchecken im Sovanaiphat hotel. USD 5.&#8211;. Neue Zimmer, absolute sauber, heisse Dusche, TV und Moped parkt in der Eingangshalle. Wunderbar.</p>
<p style="text-align: left;">Das Wetter ist mittlerweile gut und ich schau mir das Dorf und die Umgebung an.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-118" title="Brownie-Bar-or-Smile-Bar---your-choice---the-cold-beer-is-on-the-other-side" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Brownie-Bar-or-Smile-Bar-your-choice-the-cold-beer-is-on-the-other-side-300x225.jpg" alt="Brownie-Bar-or-Smile-Bar---your-choice---the-cold-beer-is-on-the-other-side" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Links zur Brownie Bar, rechts zur Smile Bar, wer die Wahl hat, hat die Qual, das kalte Bier und die laute Musik sind auf der anderen Seite!</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="size-medium wp-image-119 alignnone" title="what-about-trailer-trash" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/what-about-trailer-trash-300x225.jpg" alt="what-about-trailer-trash" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Wohnwagen zu vermieten! Gesehen in Vang Vieng Laos. Das gibt doch dem Wort &#8220;Trailer Trash&#8221; gleich eine ganz neue Bedeutung, oder?</em></p>
<p style="text-align: left;">Anscheinend war ich nicht der einzige der durch den vielen Regen gelitten hat. Da steht so ziehmlich vieles unter Wasser.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-120" title="-when-business-goes-down-the-river---flooding-in-Vang-Vieng" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/when-business-goes-down-the-river-flooding-in-Vang-Vieng-300x224.jpg" alt="-when-business-goes-down-the-river---flooding-in-Vang-Vieng" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>So duerfte es aussehen, wenn das Geschaeft buchstaeblich den Bach runter geht.</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-122" title="no-water-shortage-in-Vang-Vieng" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/no-water-shortage-in-Vang-Vieng1-300x225.jpg" alt="no-water-shortage-in-Vang-Vieng" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Keine Rede von Wasser-Knappheit in Vang Vieng</em></p>
<p style="text-align: left;">Aber ein paar Sonnenstrahlen und ein bisschen blauer Himmel lassen die Stimmung steigen. Die Umgebung von Vang Vieng ist wirklich unwarscheinlich schoen, beeindruckend. Trotzt Regenzeit, treiben sich mehr Touristen rum als ich den letzten 2 Monaten in Kambodscha gesehen habe. Das ganze Dorf feiert party und es ist wirklich richtig gemuetlich hier.</p>
<p style="text-align: left;">Ein paar Fotos schiessen, Abendessen und frueh ins Bett. Bei diesem Wetter will ich morgen weiter.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 11 Vang Vieng – Phon Savanh</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Ca. 250 km</strong></p>
<p style="text-align: left;">Der absolute Wahsinn!!! Die schoenste Motorrad Tour die ich jeh gemacht habe. Die ersten 120 oder so km geht es in unzaehligen Kurven durchs Gebirge. Fantastische Ausblicke, unglaubliche Bergformationen, einfach Atemberaubend.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-123" title="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-1" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-1-300x224.jpg" alt="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-1" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: left;">Super Strassen, einige Stellen waren zwar in schlechtem Zustand, aber der Grossteil der Strecke war perfekt. Unglaublich wenig Verkehr, ich glaube ich habe 4 Autos ueberhohlt und ca 10 sind mir entgegengekommen. Ein Traum fuer jeden Motorrad Fahrer. (Falls jemand Lust hat……also ich komme wieder mit).</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-124" title="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-2" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-2-300x224.jpg" alt="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-2" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: left;">Jedes Dorf malerischer als das vorherige, Kinder winken am Strassenrand. Ganze Doerfer jubeln und kreischen hinter mir her. Eine Super Stimmung.</p>
<p style="text-align: left;">Das groesste Problem: Vor lauter Kurven, hatte ich zu wenig Zeit zum Schauen, und vor lauter Schauen hatte ich ein paar mal fast zu wenig Zeit um die Kurven noch zu kriegen. Super Fahrt, nur zum empfehlen. Ich kann gar nicht genug frohlocken…..</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-125" title="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-3" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-3-300x224.jpg" alt="Amazing-views-from-the-road-between-Vang-Vieng-and-Phon-Savanh-3" width="300" height="224" /></p>
<p style="text-align: left;">So ungefaehr 45 km vor Ponh Savanh kommen dann endlich die vorverlegten Fussraster zum Einsatz. Die Spitzkehren und Serpentinen nehmen ein Ende und da wird dann der 5. Gang eingelegt, die Beine nach vorne ausgestreckt. Gemuetlich gehts mit 2000 rpm’s, das gibt mir so ca 75/80 km/h in Richtung Ziel.</p>
<p style="text-align: left;">Die perfekte Strasse schlaengelt sich in vielen langgezogenen Kurven durch eine wunderbare Huegellandschaft in Richtung Provinz-Hauptstadt.</p>
<p style="text-align: left;">Um 3.00 komme ich in Ponh Savanh an, finde gleich ein gutes Hotel. Heute leiste ich mir ein bisschen Luxus, der perfekte Abschluss fuer einen perfekten Tag.</p>
<p style="text-align: left;">Heute gibts das beste Hotel am Platz: Das Anoulack Khen Lao Hotel. So richtig mit Empfangshalle, Wifi im Zimmer, Aufzug (kein Taschen schleppen) Einwandfreies Zimmer mit Lichtschalter neben dem Bett (kein Aufstehen und Lichtabschalten nach dem Lesen), Restaurant im 5. Stock, Air Con, TV, usw. usw. Einfach alles. Egal was es kostet, ich nehme es heute. Dann, sieh da USD 19.&#8211;. Was fuer eine positive Ueberraschung, das kann ich mir sogar leisten.</p>
<p style="text-align: left;">Ein ganz netter Kerl am Empfang spricht gutes Englisch und ich frage ihn auch gleich ueber alles aus. Ich erfahre dass es bis zu den Ebenen der Steinkruege nur 12 km sind und die Strasse soll gut sein.</p>
<p style="text-align: left;">Gepaeck ins Zimmer und ab gehts. Leichte Montur, rauf aufs Moped und diese Steintassen anschauen gehen.</p>
<p style="text-align: left;">Mitten in einer wunderschoen gelegenen Huegel Landschaft liegen dann die Sogenannten “Plains of Jars”. Es gibt da 3 oder 4 verschiedene Stellen wo mann diese Kruege findet, ich entscheide mich fuer “Site 1” da soll es die groessten und meisten geben (und ausserdem ist es am naehsten).</p>
<p style="text-align: left;">Faszinierend, da liegen doch so 2 ½ meter hohe Steinkruege in der Wiese rum. Die Dinger scheinen richtig alt zu sein und anscheinend weiss keiner was die jemals fuer einen Zweck erfuellt haben oder wie die dahin gekommen sind.</p>
<p style="text-align: left;">Unglaublich schoen, ein weiteres highlight am heutigen Tag…es koennte nicht besser kommen.</p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-126" title="Plain-of-jars---Ponh-Savanh" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Plain-of-jars-Ponh-Savanh-300x225.jpg" alt="Plain-of-jars---Ponh-Savanh" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Die Ebene der Stein Kruege</em></p>
<p style="text-align: left;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-127" title="The-biggest-jar-is-over-2,5-meters-high" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/The-biggest-jar-is-over-25-meters-high-300x225.jpg" alt="The-biggest-jar-is-over-2,5-meters-high" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>Unglaublich, die groessten der Kruege sind ueber 2 1/2 meter hoch.</em></p>
<p style="text-align: left;">Und jetzt freue ich mich auf ein gutes Abendessen, und ab in mein Luxuszimmer, das habe ich ja nicht umsonst bezahlt.</p>
<p style="text-align: left;">Teil 3 des Reiseberichts folgt sicher bald</p>
<p style="text-align: left;">Gruss aus Phon Savanh, and keep the rubberside down</p>
<p style="text-align: left;">Werner, the Lone Brother in Laos</p>


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		<title>Harley Trip Cambodia &#8211; Laos 2010</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Jul 2010 08:20:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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Meine Schwester Babs hat mir vor ungefaehr einem Jahr ein T-shirt geschenkt, mit dem Aufdruck: Ma leabt nur oamol! Was sie wohl damit gemeint hat?
Anyway: irgendwo ende juni habe ich mein Gasthaus in Sihanouk Ville (Cambodia), das “Ocean Pearl” dicht gemacht. Mit einem lachenden und einem weinendem Auge habe ich es dem [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Ma leabt nur oamol!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Meine Schwester Babs hat mir vor ungefaehr einem Jahr ein T-shirt geschenkt, mit dem Aufdruck: Ma leabt nur oamol! Was sie wohl damit gemeint hat?</p>
<p style="text-align: left;">Anyway: irgendwo ende juni habe ich mein Gasthaus in Sihanouk Ville (Cambodia), das “Ocean Pearl” dicht gemacht. Mit einem lachenden und einem weinendem Auge habe ich es dem vorherigen Mieter zurueckgegeben. Die Miete war einfach viel zu hoch und Touristen waren keine da. Alles aus der eigenen Tasche bezahlen hat mir gar nicht gefallen. Nunja, ploetzlich: kein Job, kein Haus, keine Arbeit, keine Aufgabe….!!! Bei meinem Kumpel ein Zimmer mieten, kein Problem, aber was macht man mit soviel Freizeit. ….natuerlich Biertrinken! Das wurde mir nach ein paar Tagen dann auch zu langweilig. Beim Bude ausraeumen ist mir das T-shirt in die Haende gefallen: Ma leabt nur oamol! Das gab mir den Ruck! Moped satteln und ab nach Laos. Da wollte ich immer schon hin und jetzt hab ich Zeit. Also: meiner Schwester Babs und mir zum Guten: die Laos Tour: “Ma leabt nur oamol!”</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 1. Sihanouk Ville – Phnom Penh 240 km,</strong></p>
<p style="text-align: left;">schon 100x gefahren, nix aufregendes. Fuer alle die es nicht kennen: Die Strasse ist gut, jede Menge Kuehe und Wasserbueffel sowie Hunde und eben Cambodianer auf dem Weg, die alle nur eine Verkehrsregel kennen: Wiedergeburt! Also fuer alle mitdenken und es geht schon. Wetter war mehr oder weniger gut, also kein Problem. Erste Nacht im LUX Hotel. Unglaublich preiswertes Hotel direct am Riverside. Kompletter Luxus fuer USD 30.&#8211; , einfach empfehlenswert. Naja, von nun an gehts dann wohl bergab.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>2. Phnom Penh – Stung Treng 450 km</strong></p>
<p style="text-align: left;">schon einigemale gefahren, nicht viel aufregendes. Wieder: fuer alle die es nicht kennen: Die ersten 70 km aus PP raus, ein haufen Verkehr, viele Baustellen und eben Wiedergeburt als einzig bekannte und wahrgenommenen Verkehrsregel. Danach geht es gut.  Ungefaehr 30 km nach Kompong Cham, ueber die grosse Mekong Bruecke gibt eine Abkuerzung nach Kratie, da wuerde man sich so eine Stunde Fahrt sparen. Da es natuerlich direkt nach Kompong Cham angefangen hat zu regnen  und die Sicht gleich null war, habe ich diese Abfahrt natuerlich verpasst und bin aussen rum gefahren. Vielleicht war es gut so. Mann faehrt da durch Memot und anschliessend durch die ganzen Kautschuk Plantagen, Die Strasse ist fantastisch und die Ausblicke genauso. Eine frische Briese weht, solange man durch den Wald faehrt. Super Strecke. Von Kratie nach Stung Treng ist die Strasse mittlerweile auch sehr gut, obwohl die ersten 50 km nach der Abzweigung sehr viele Baustellen sind, die nach Cambodianischer Weise einfach dadurch gekennzeichnet sind, dass einige Aeste auf der Fahrbahn liegen……..und hinter jedem Ast ist ein tiefes Loch, also aufpassen und schon geht es. Zweite Nacht: einchecken im Riverside Café in Stung Treng. Province Guesthouse um USD 5.&#8211;, was kann mann also erwarten. Aber es ist ok. Die Zimmer sind sauber, leider keine heisse Dusche, aber das Moped parkt ueber nacht in der Kneipe, das ist dann schon mal ein Vorteil.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 3. Stung Treng – Pakse Ca 220 km, incl. Ueberquerung der Grenze</strong></p>
<p style="text-align: left;">Von Stung Treng bis zur Grenze: kein Problem, super Strasse, schoene Landschaft, alles vom Feinsten. Bei der Ausreise aus Cambodia geht alles recht flott. Mein multiple entry business visa hilft dabei und alles ist kein Problem. Da muss ich noch zu Customs office um mitzuteilen dass ich mein Motorrad mit nach Laos nehme und dann natuerlich wieder zurueckbringen moechte. Der Officer fraegt mich ganz hoeflich um USD 10.—ich biete 5.—und da er recht freundlich ist, kriegt er dann USD 7.50 damit sich alle freuen. Auf gehts nach Laos.  Zoll Formalitaeten kein Problem, ich hatte mein Visa zuvor in PP, an der Laotischen Botschaft geholt. Gueltig fuer 2 Monate, allerdings nur 30 Tage von Einreise bis Ausreise. Wunderbar, los geht die Fahrt. Ca 2 km nach der Grenze, kommt dann das Laotische Customs office, rechts ran, rein ins Buero und ein sehr freundlicher Officer kuemmert sich um mich und meine Motorrad. “ Aha, You want to stay in Laos for 7 days…..!?!” Ich schau in ein wenig entgeistert an und frage was er mit “7 Tagen” meint. Er zeigt auf mein Cambodianisches Custom papier worauf klipp und klar geschrieben steht, das die Ausreise meines Motorrades vom 18. July bis 25. July gemeldet ist. Ich nehme mein Papier wieder, zurueck zur Laotischen Ausreise, jedem erklaeren dass hier ein Problem voliegt. Ueber die Grenze nach Cambodia, wieder jedem das selbe erklaeren, …alles laechelt…. Rein zum Customs officer. Neues Papier auf einen Monat ausstellen. Noch einmal USD 2.50 bezahlen. Jetzt hat er die 10.—die er von Anfang an wollte und ich habe meine Papiere, also alle sind zufrieden, und ich mache mich wieder auf den Weg….das zweite mal ueber die Grenze nach Laos. Beim Laotischen Customs office kennen mich alle schon und begruessen mich recht freundlich. Alles wird abgestempelt, ein kleines Trikgeld fuer den Officer, der mich so freundlich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich in 7 Tagen wieder raus sein sollte ist faellig und alle freuen sich und los gehts zur ersten Destination in Laos. Die Mekong Wasserfalle sind ungefaehr 5 km nach der Grenze, und dieses Spektakel muss ich mir unbedingt ansehen. Schoen, da laeuft ein Haufen Wasser den Bach runter und macht einen Riesen Laerm.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-98" title="Last-view-of-Stung-Treng---over-the-bridge-towards-Laos" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Last-view-of-Stung-Treng-over-the-bridge-towards-Laos1-300x225.jpg" alt="Last-view-of-Stung-Treng---over-the-bridge-towards-Laos" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Letzter Blick auf Stung Treng, ueber die Bruecke geht es dann weiter nach Laos</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-99" title="First-roadsign-in-Laotian-Language" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/First-roadsign-in-Laotian-Language1-300x213.jpg" alt="First-roadsign-in-Laotian-Language" width="300" height="213" /> <strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Erstes Strassenschild in Laotischer Sprache</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-100" title="Mekong-Falls-just-over-the-border-in-Laos" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Mekong-Falls-just-over-the-border-in-Laos1-300x225.jpg" alt="Mekong-Falls-just-over-the-border-in-Laos" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Mekong Wasserfaelle, kurz nach der Grenze in Laos</strong></p>
<p style="text-align: left;">Naechster Stop: Die 4000 Inseln im Mekong. Ca 25 km von der Grenze. Ich fahre bis zur Bootsanlegestelle und erkundige mich nach den Moeglichkeiten die es gibt, mich und mein Motorrad auf die groesste der Inseln zu bringen. Mir wird eine Konstruktion vogefuehrt, vobei 2 Kanus zusammengenagelt wurden, mit ein paar Balken dazwischen und mir wird versichert, dass da meine 250 kg Harley, mein 50 kg Gepaeck und ich mit meinen 100 kg locker draufpassen. Da ich mich erst am Anfang meiner Reise befinde, habe ich beschlossen mein Motorrad nicht gleich im Mekong zu versenken. Ich lehne dankend ab und fahre weiter nach Pakse. Wenn ich schon all mein Hab und Gut im Mekong versenken soll, dann bitte am Ende meiner Reise, dann hatte ich wenigstens was davon. Da ich ja auf der selben Strecke zurueck kommen werde, verschiebe ich dieses Abenteuer auf spaeter. Auf nach Pakse, Strasse absolute super, kein Problem. Einchecken im …..Guesthouse, habe den Namen leider vergessen. USD 12.—relative sauber, kein Problem. Zum Dinner gehts ins Pakse Hotel. Das lokale Beef steak, genauso zaeh wie in Cambodia, das Lao Bier ist in Cambodia billiger. 1.50 die Dose ist genug, aber was solls: Ma leabt nur oamol! Beim Abendessen habe ich ein Schweizer Paerchen kennen gelernt, die mit dem Tandem unterwegs sind. Sie haben Laos mehr oder weniger hinter sich gebracht und sind auf dem Weg nach Cambodia. Wir tauschen Erfahrungen aus und geben uns gegenseitig wichtige Tips. Auch die Strassen Karten werden getauscht und das erste mal sehe ich auf einer Karte wo ich eigentlich bin. Grossartig.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 4. Pakse – Savannakhet (ca 400km)</strong></p>
<p>Da ich ja nun eine Strassen Karte besitze, bin ich natuerlich mutig und nehme nicht den geraden Weg (Highway No 13) sondern ich fahre ueber Pakxong nach Saravane um dann spaeter bei Napong wieder auf den Highway No 13 zu stossen und dann nach Savannaketh zu fahren. Alles in allem ca 400 km und die Strassen sind auf meiner Karte rot eingezeichnet, was fuer mich gut aussieht. Alles faengt auch wunderbar an. Die Strasse von Pakse nach Pakxong ist fantastisch. Mit vielen Kurven schlaengelt sie sich den Berg hoch. Ich erreiche das Hochplateau wo viel von dem beruehmten Lao Coffee angebaut wird. Weiter geht es auf einer fantastischen Strasse bergab nach Saravane. Durch schoene Holz und Bambus Doerfer, vorbei an lokalen Maerkten, wo Sachen angeboten werden, die ich zwar nie essen wuerde aber es ist interessant das ganze anzusehen. Wunderbar.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-102" title="Rivercrossing-on-the-way-up-to-Pakxong" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Rivercrossing-on-the-way-up-to-Pakxong-300x225.jpg" alt="Rivercrossing-on-the-way-up-to-Pakxong" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Kleiner Wasserfall und Bambus Bruecke auf dem Weg nach Pakxong</strong><br />
Gottseidank, muss ich mit meinem Moped nicht ueber diese Bruecke, ein paar Meter Flussabwaerts gibt es eine Andere, eine etwas mehr Vertrauenswuerdige Metall und Holz Konstruktion.
</p>
<p style="text-align: left;">Kurz vor Saravane links abbiegen und den Weg nach Napong finden. Kein Problem, die Abzweigung ist da, nur leider keine Strasse mehr. Da fuehrt so ein Feldweg weiter. Das habe ich mir anders vorgestellt. Ich muss mich also verfahren haben. Nach langem umherirren in der Stadt finde ich eine Touristen-Auskunfts-Stelle. Rein und Ueberraschung, hier wird sehr gutes Englisch gesprochen. Ich frage nach dem richtigen Weg nach Napong, kriege meine Auskunft, halte mich genau an die Anweisung und bin genau 2 Stunden spaeter wieder an dem selben Feldweg, den ich das erstemal schon nicht nehmen wollte. Das muss es also wohl doch sein. Da auf meiner Karte diese Strasse ja als dicke “Rote” eingezeichnet ist, kann das dann ja wohl nur halb so schlimm sein, denke ich mal und los gehts. Tank voll und auf das beste hoffen, diese Strasse muss ja wohl nach ein paar km besser werden, schliesslich handelt es sich ja um Highway No 15. Dem war leider  nicht so. Es bleibt eine Lehm und Schlamm strasse. Die ganzen 80 km bis Napong, ein Alptraum fuer Moped und Fahrer. Auf einem Dirtbike waere es sicher ein Spass gewesen, mit einer voll beladenen Harley wuerde ich das jetzt eigentlich niemandem mehr empfehlen.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-103" title="Road-from-Saravane-to-Napong" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Road-from-Saravane-to-Napong-300x225.jpg" alt="Road-from-Saravane-to-Napong" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Highway No 15!!!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-104" title="Difficulties-to-ask-for-directions" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Difficulties-to-ask-for-directions-300x225.jpg" alt="Difficulties-to-ask-for-directions" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Staub und Ziegen!!! &#8230;und ich.</strong></p>
<p style="text-align: center;">Da ich mir dann doch nicht mehr sicher war ob ich auf der richtigen Strasse bin, haette ich gerne jemanden gefragt, aber das war ziehmlich schwierig!</p>
<p style="text-align: left;">Naja, geschafft habe ich es, Bei Napong geht es wieder auf den Highway No 13. und alles ist wieder gut. Ein scharfer Regenschauer zwingt mich eine 2 Bierige Pause einzulegen, was ich leicht verkrafte und weiter gehts nach Savannakhet. Das erste Guesthouse das ich finde: Phonevilay Hotel and Resort Riverside oder so aehnlich. USD 7.50 fuer ein Zimmer mit A/C, warmer Dusche, Kuehlschrank voller Bier und TV…nehme ich. Einchecken, diesen Bericht hier schreiben und jetzt mache ich mich erst mal auf Nahrungs-Suche. Bis spaeter.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-105" title="Phonevilay-Guesthouse,-Savannaketh" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Phonevilay-Guesthouse-Savannaketh-300x225.jpg" alt="Phonevilay-Guesthouse,-Savannaketh" width="300" height="225" /><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Phonevilay Guesthouse in Savanaketh</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 5 In Savannaketh: 45 km durch das Dorf</strong></p>
<p style="text-align: left;">Tankestelle suchen, Richtiges Motoren-Oel finden, Oel wechseln, Alle Schrauben nachziehen (Harley Fahrer wissen warscheinlich wovon ich rede). Ansonsten hauptsaechlich faulenzen und am Nachmittag schaue ich mir noch das Dinosaurier Museum an. Das ganze ist zwar ein bisschen uebertrieben als Museum betittelt, das ist naemlich nur ein Raum mit ein paar Knochen, aber immerhin: Ich habe noch nie einen Saurierknochen aus der Nahe gesehen und die Dinger sind wirklich ziehmlich gross. Ausserdem war mir gar nie so richtig bewusst das diese Viecher auch in Asien rumgelatscht sind, sonst hoert mann das doch eigentlich nur immer so von Amerika…(ich jedenfalls, aber da sieht man halt wie wenig mann weiss.)</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-106" title="big-bones-in-Savannaketh" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/big-bones-in-Savannaketh-300x225.jpg" alt="big-bones-in-Savannaketh" width="300" height="225" /><strong>Grosse Knochen in Savannaketh&#8217;s Sauriermuseum</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 6 Savannaketh – Vientiane Ca 500 km ueber Tahkek</strong></p>
<p style="text-align: left;">Die Strecke fuehrt mich hauptsaechlich entlang des highway 13. In Tahkek einen kurzen Abstecher zur Grossen Mauer. Ich bin mir zwar nicht ganz im Klaren ob das einfach ein Stueck Felsen ist dass da wie eine gigantische Mauer aus dem Boden ragt oder ob dieses Ding wirklich als Mauer gebaut wurde. Keine Ahnung, sieht auf alle Faelle wichtig aus. Da musste ich einfach raufkraxeln. Allerdings ist auch dieser Abstecher nicht unbedingt weiterzuempfehlen falls das Fortbewegungsmittel ein grosses Motorrad ist. Ich glaube meine Sporty glaubt mittlerweile dass sie 4-Rad Antrieb hat, so wie ich damit durch’s Gelaende gurke. Aber bisher hat alles geklappt und das Moped ist immer noch in einem Stueck. Gott sei dank!</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-107" title="Great-Wall-in-Tahkek-and-my-4-Wheel-Drive" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/Great-Wall-in-Tahkek-and-my-4-Wheel-Drive-300x225.jpg" alt="Great-Wall-in-Tahkek-and-my-4-Wheel-Drive" width="300" height="225" /><strong></strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8220;Great Wall&#8221; in Tahkek und mein &#8220;Allrad Fahrzeug&#8221;!</strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-108" title="on-top-of-the-wall-in-Tahkek" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/07/on-top-of-the-wall-in-Tahkek-300x225.jpg" alt="on-top-of-the-wall-in-Tahkek" width="300" height="225" /></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Raufkraxeln war natuerlich ein MUSS!</strong></p>
<p style="text-align: left;">Danach gehts wieder auf den highway 13 und ab nach Vientiane. Annscheinend habe ich das Glueck, dass es immer kurz vor ich ein Ziel erreiche, anfaengt zu regnen. Also, meine Einfahrt in Vientiane wieder “watschelnass” und damit ist natuerlich auch die Suche nach einer passenden Unterkunft umso dringender. Bisher hatte ich ja immer Glueck, aber dieses mal so richtig Pech. Das Zimmer in diesem Syri 2 Guesthouse ist so richtig das unterste gerade noch ertraegliche. Beim einziehen musste ich erst den Muelleimer leeren, die alten stinkenden Socken von meinem Vorgaenger waren da noch drin. Die Matratze ist ausgelutscht und das Bett steinhart. Das Badezimmer ist ziehmlich schmuddelig und verschimmelt, also duschen mit Badeschlapfen. Jeder Wasserhahn tropft usw. Nicht sehr empfehlenswert und fuer 90.000Kip (knapp ueber USD 11.&#8211;) auch nicht gerade das billigste in der Gegend. Alles in allem eine 3 Dollar Absteige, aber was solls: Ich bin total nass von Kopf bis Fuss, es wird langsam dunkel und ich bin ziehmlich fertig. Also ein Biss in den sauren Apfel, morgen geht’s ja wieder weiter, eine Nacht ist zu ueberleben.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Tag 7</strong></p>
<p style="text-align: left;">7.00 frueh aufwachen und grosse Vorfreude auf die Weiterfahrt. Da mein Zimmer kein Fenster hat muss ich erst auf die andere Seite des Gebaeudes um mal zu sehen wie das Wetter ist damit ich weiss was ich anziehen will. ….Stroemender Regen. Keine Weiterfahrt in Sicht und bei diesem Wetter will ich auch nicht raus um mir ein anderes Zimmer zu suchen. Also wieder rein in meine harte Pritsche und ein bisschen lesen. Um 10 Uhr ist die naechste Wetterkontrolle. Wieder nix also noch eine Nacht in Vientiane. Vientiane ist eigentlich die Hauptstadt von Laos und mann wuerde sich vorstellen, dass hier einiges los ist….ist aber nicht. Ausser Tempeln und Moenchen sind hier nur jede Menge Touristen unterwegs die alte halberfallene Haeuser bewundern und alle sind sich einig dass das schoen ist. Die ganze Mekong Riverfront ist eine Baustelle und fuer den groessten Teil ist die Sicht auf den Fluss und das dahinterliegende Thailand durch einen blauen Blech-Bauzaun verbaut. Wir hatten das ja in Phnom Penh letztes Jahr, und was dabei rauskam war wohl kaum das warten wert. Beim spazieren durch die Stadt, bitte immer auf die Strasse schauen, ein falscher Schritt und schon stehtst du in einem Haufen Hundesche…..e.  Tagsueber gibt es zwar jede Menge Kneipen, die ihr gutes Essen, Wifi und tolle Atmosphaere anpreisen, nur leider ist fast nix geoeffnet. Hier ist es so als ob jeder den ganzen Tag Tempel anschauen muesste. Das Leben beginnt um 8.00 Abends und hoert um 11.45 auf. Die Oeffnungszeiten der meisten Kneipen ist von 18.00 bis 11.30. Unglaublich, und das in der Hauptstadt.  Um Mitternacht werden dann die Gehsteige hochgeklappt, alle Bars, Restaurants usw zugenagelt und vergittert und alles ist dunkel wie im Mittelalter. Nachtleben in Vientiane: habe ich leider nicht gefunden aber sicher  steht irgendwas gutes darueber im Lonely Planet. Warscheinlich muss ich  mir doch noch so eine Backpacker  Bibel kaufen.</p>
<p style="text-align: left;">Mehr oder weniger durch Zufall bin ich heute in das “Full Moon Café” gestolpert. Das liegt an einer Seitenstrasse ab von der Riverfront. Recht gutes Essen und Wifi verfuegbar. Hier kann ich mir den Nachmittag um die Ohren schlagen. Da dieses Café eines der wenigen zu sein scheint das tagsueber offen hat, geht es hier auch recht geschaeftig zu. Restaurant und Terrasse sind die ganze Zeit uber voll belegt. Die Kellner sind recht freundlich und das Bier ist gut gekuehlt. Jetzt ist es 15.20, und es regnet immer noch. Ich hoffe, es hoert bald auf und ich kann morgen weiter fahren.</p>
<p style="text-align: left;">&#8230;.</p>
<p style="text-align: left;">Der Zweite Teil meines Reiseberichts wird bald folgen&#8230;</p>
<p style="text-align: left;">Cheers and keep the rubberside down</p>
<p style="text-align: left;">Greetings</p>
<p style="text-align: left;"><strong>Werner, Your Lone Brother in Laos</strong></p>


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		<title>harley for sale</title>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 10:14:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Harley Davidson for sale
we have  a 2007 Model Harley Davidson 883 for sale, tax and duty paid, ready to register.
Parked in Snookyville. Price: somewhere around the 7,800 U$Ds only!!!
top condition, fuel injection, screaming eagle pipes and airfilter, two handlebars to choose, the standard sporty on (as in the pic) or some apehangers.
@Werner 012 975 654


Have [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Harley Davidson for sale</p>
<p>we have  a 2007 Model Harley Davidson 883 for sale, tax and duty paid, ready to register.</p>
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<p>@Werner 012 975 654</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-90" title="HD-883 / 2007." src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/05/HD-011-300x225.jpg" alt="HD-883 / 2007." width="300" height="225" /></p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-92" title="HD-02" src="http://www.lone-brothers-mc.com/wp-content/uploads/2010/05/HD-023-300x225.jpg" alt="HD-02" width="300" height="225" /></p>
<p>Have a look, get the papers ready and join us for the next ride&#8230;.</p>
<p>Keep the rubberside down</p>
<p>Werner</p>


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