Harley Tour – Laos – 20101 – Teil 4
Tag 18
Ca 450km Vang Vieng to Thakhek
Das hat nach einem gemuetlichen Tag geklungen. 450 km sieht nach viel aus, aber ich kannte ja die Strassen und deren Beschaffenheit. Somit sollte das in 6 Stunden locker zu schaffen sein.
Gut Ausgeschlafen, erst um 9.00 aus den Federn. Von Steve und seiner Gang verabschieden und ab gehts erst Richtung Vientiane, die Stadt dann links (oder in diesem Falle rechts) liegen lassen, 12 km vor der Stadteinfahrt gibt es eine Umfahrungsstrasse die mich direkt auf die S 13 und weiter nach Thakhek bringt.

Aussie Steve und seine Gang
Easy. Soweit so gut!
80 km weiter ist mir dann das Licht vom Moped gefallen. Eine Schraube war ab und die zweite sehr, sehr locker. Naja, mitten in Laos so Imperialistische Inch Gewinde Schrauben aufzutreiben, das kann ja heiter werden.
Jetzt muss ich wohl nach Vientiane rein, das ist zwar ein Umweg aber ich hatte bei meinem vorherigen Besuch ein Landrover Geschaeft gesehen, es gibt also noch Hoffnung. Also ca 90 km so langsam wie moeglich und unnoetiges holpern vermeidend nach Vientiane. Ich habe zwar eine Landrover Vertretung gesehen, wusste aber beim besten Willen nicht mehr wo. Konnte ja eigentlich nur irgendwo so um das Syri 2 guesthouse rum sein, ich war ja sonst nie wirklich weit weg gewesen.
Nach einer Stunde planlosem herumirren in der Stadt habe ich es dann endlich gefunden und sie konnten mir natuerlich nicht helfen. Aber sie wussten von einem kleinen Motorradshop in der Naehe und wiesen mir den Weg.
Da ist eine kleine Werkstaette und so ein netter Laote, der zwar kein Wort English spricht, aber sich das ganze angeschaut und wortlos vor meinem Moped steht.
Die abgebrochene Schraube steckt noch im Gewinde und muss zuerst rausoperiert werden. Moped zerlegen und die Gabelbruecke ausbauen, ein bisschen was auf die alte Schraube schweissen und locker rausdrehen, geht alles ruckzuck. Dann wieder alles zusammen schrauben, auch kein Problem, hat er ratzfatz erledigt.
Dann versuchten wir den Lichtkopf wieder anzuschrauben, aber da fing das Problem an. Er hatte zwar Schrauben aber mm Gewinde, und die passen halt leider nicht.
Aber auch da weiss er Rat, setzt sich auf sein Moped und ist verschwunden.
Keine 5 min spaeter ist er zurueck und hat 2 alte rostige Schrauben dabei….die passen, ich waere ihm am liebsten um den Hals gefallen.
Also alles zusammenbasteln und fertig. Super und das mitten in Laos. Und Preis:
Sagenhafte USD 5.—(oder 40.000 Kip). Da ich da noch nicht wusste, dass er mir die Schraube am Lenkkopf ueberdreht hat und mir das Gewinde in der Gabelbruecke kaputt gemacht hat, gebe ich ihm 50.000 und bin absolute glucklich.
Jetzt ist es viertel nach 3 und ich sitze in Vientiane, eine Stadt auf die ich absolut keine Lust habe.
Wieder besseres Wissen, setze ich mich aufs Moped und duese los, Richtung Thakhek.
Was fuer eine Scheiss Idee, das nun wieder war. Aber was solls, ich habs ueberlebt.
6.30 wirds naehmlich dunkel und ich bin immer noch 100 km von Thakhek.
Jetzt weiss ich auch warum auf Laotischen Strassen tagsueber immer so wenig Verkehr war. Die ganzen Trucks, grossen Busse, eigentlich alle die was zu transportieren haben duerfen erst punkt 7.00 abends auf die Strasse, und da sind sie dann alle. Und alle haben sich anscheinend abgesprochen und fahren mir entgegen und blenden mich, direkt in die Augen. Ich bewege mich teileweise nur noch mit 5 km/h und im absoluten Blindflug. 50 km weiter faengt es dann Gottseidank auch noch an zu regnen und der Mist ist perfekt. Regentropfen auf meiner Brille und Lkw Lichter verzerren die ganze Optik in was undefinierbares. Im Schritttempo taste ich mich am Strassenrand entlang. Ploetzlich werde ich vom entgegenkommenden LKW nicht mehr geblended, es ist als waere ploetzlich sein Licht aus. Sofort voll in die Bremsen und stop. Da rennt, kein ½ meter vor mir, eine schwarze Kuh ueber die Strasse. Ich haette das Vieh nie gesehen, wenn sie nicht kurzfristig die Lichter des LKWs verdeckt haette. Wow, das war knapp. Was solls ich muss weiter, da gibts nix mehr die letzten 50 km bis Thakhek, kein Dorf und kein Gasthaus.
Ich schaffe es dann aber doch irgendwann, ohne weitere groessere Schwierigkeiten, aber dass ich mir heute frueh soviel Zeit gelassen habe, das habe ich bitter bereut.
Thakhek selber ist nicht wirklich der Rede wert. Warscheinlich das dreckigste Dorf das ich Laos gesehen habe und aus irgendeinem Grund das teuerste. Hier kostet alles doppelt so viel wie sonst ueberall in Laos. Es scheint irgenwie so ein guter Ausgangspunkt zu sein fuer viele Touristen Attraktionen. Jungle trecking, kayaking, klettern, Hoehlen, Wasserfaelle, Elefanten touren usw….hier soll jede Menge geboten werden, also sind ziehmlich einige Touristen in der Stadt und jeder wird ausgenommen.
Tag 19
50 km in, um, durch und auf Thakhek herum.
Es gefaellt mir hier zwar nicht besonders aber es regnet den ganzen morgen und ich will eigentlich nicht weiter, bei dem Wetter. Was solls, das Guesthouse das ich gefunden hatte, die Thakhek Travel Lodge, ist zwar auch recht teuer fuer was sie bieten (im Verhaeltnis zu den anderen Plaetzen wo ich bisher war) aber sonst eigentlich ertraeglich. Naja, da sitze ich also fest und bin eigentlch gar nicht so gleucklich darueber. Da habe ich ja heute endlich Zeit, mich um mein Hobby zu kuemmern. Ich sammle Autokennzeichen und wenn moeglich, dann suche ich eines in jedem Land in dem ich bin. Da Thakhek ja eigentlich wie ein grosser Abfallhaufen ausssieht ist die Moeglichkeit gegeben, dass auch das eine oder andere kaputte Auto bei dem ganzen Schrott dabei ist. Los gehts, aufs Moped und ich klappere alle Seitenstrassen im ganzen Dorf ab und finde auch so einen alten Schrottplatz wo sie alte Autos zersaegen. Die Nummern sind alle ab und ich will mich gerade weiter auf die Suche machen, da ruft mich der eine Klemptner zurueck und zeigt auf eine altes zerdeppertes Moped, da ist eine Nummer dran. Da steht das heutige Datum drauf, ich kanns kaum glauben. Ein uraltes Teil, total kaput und allem Anschein liegt das Ding da schon Jahre im Dreck und da steht hinten drauf 03-08-10! Unglaublich, heute ist der 3. Aug, 2010, das muss ich haben. Da wird also schwerst verhandelt und fuer USD 2,75 ersteigere ich mir dann dieses Kennzeichen. Abgeflext und wunderbar. Der Kerl will sich auch gleich ueber meine Harley hermachen und meine Nummer runterflexen. Er scheint der Meinung zu sein, dass ich die Nummern tauschen wollte. Ich verteidige mein Moped und schaffe es, es in dem Zustand zu lassen in dem es ist. Ich stecke die alte Nummer ein und hinterlasse ein paar ratlose Laoten…….was wollte dieser Touri wieder????
Was fuer ein Fund! Das Datum passt.
Tag 20
Ca 500 km von Thakhek bis Kong Island (4000 Inseln) so ca 30 km vor der Grenze nach Kambodscha.
Gemuetliches Ausschlafen ist gestrichen, 6.30 raus und aufs Moped. Die S 13 entlang, den Umweg ueber Saravanh lass ich weg und ich schaffe es easy nach ungefaehr 7 Stunden an die Bootanlege stelle wo die “Faehren” auf die Hauptinsel (Kong Island) der 4000 Inseln im Mekong ablegen. Ich packe also mein Moped nun doch auf so ein zusammengezimmertes Boot und vertraue mich den Fluten den Mekongs an.
Nicht sehr Vertrauenswuerdig, aber es schwimmt.
Das da im Bug des einen Bootes Gemuese und Kraeuter aus den Dielen wachsen erhoeht mein Vertrauen in den ganzen Bastel nicht wirklich. Aber da wir bereits ablegen ist es jetzt auch zu spaet um meine Meinung noch einmal zu aendern.
Kraeutergarten an Bord!
Kong ist eigentlich ganz nett, aber nicht wirklich spektakulaer. Ich glaube da muesste mann jetzt weiter auf die kleineren Inseln die da haufenweise im Mekong flussab ueberall verteilt sind. Da muessen anscheinend ueberall Gasthauser und Bars auf allen halbwegs begehbaren Inseln sein. Backpacker die ich treffe schwaermen von der Idylle und Schoenheit der kleinen Inseln. Die Parties die da anscheinend jede Nacht gefeiert werden und das relaxte Insel-Leben haben es ihnen angetan.
Da ich da mit dem Moped nicht hinkann, werde ich es auf diesem Trip aber leider nicht selber rausfinden. Da die Hauptinsel von einer Asphalt strasse umringt ist mache ich mich noch gleich auf Erkundungsfahrt. Eie Insel ist groesser als ich gedacht habe, aber in so ca 20 min bin ich bin ich um die ganze Insel rum. Sehr nette Landschaft, mit Reisfeldern und kleinen Aeckern, alles ein bisschen mini, mir kommt es vor als waeren sogar die Wasserbueffel auf der Insel kleiner als auf dem Festland.
Ein paar Biere am Mekong Ufer und nettes Plaudern mit anderen Reisenden machen einen ruhigen und angenehmen Abend.
Tag 21
Km – kein Plan (aber schlussendlich 800 km von Kong Island nach Siem Reap)
Wenn ich schnell ueber die Grenze komme, dann fahre ich heute nach Phnom Penh, das waeren dann so ca 650 km, wenn ich an der Grenze lange brauche, dann mache ich meinen Plan hinterher, in Kambodscha kenne ich mich ja aus.
5.30 tagwache, ich will der erste an der Grenze sein, bevor irgendwelche Touristen Busse ankommen.
Auf die Faehre, dieses mal erwische ich eine grosse Faehre, da sind 3 Boote zusammengenagelt und mir wird versichert, dass da Autos draufgehen! Wer will ein Auto auf diese Insel bringen??? Naja, ich war ja auch mit der Harley da, vielleicht gibts wirklich noch mehr solche… rueber ans Land, ca 40 km zur Grenze.
Grenze: Die Zoellner haben alle noch halb geschlafen und waren froh als sie mich wieder los waren, also alles kein Problem, ich bin durch und es ist grad mal 7.30.
Wetter super und ich bin bester Laune. In Kambodscha ist zwar mehr Verkehr als in Laos aber ich komme gut voran. Stung Treng, Kratie, Memot und weiter nach Kompong Cham, ueber die grosse Mekong Bruecke und weiter gehts.
Das Motorradfahren macht so viel Spass, dass ich beschliesse noch nicht nach Hause zu fahren, sondern noch einen Abstecher nach Siem Reap zu machen. Ich war zwar schon einige male in Angkor War, aber meine Harley noch nie. Also heute passt alles wunderbar und der Fahrplan wird geaendert. Ich riskiere einen Blick auf meinen Hinterreifen, der ist schon ganz schoen runter. Aber ich lasse mir dadurch meine Laune nicht verderben und ab gehts……
Rechts ab und in Richtung Kompong Tom und weiter nach Siem Reap. Ich erreiche SR so ca um 5.00 Uhr nachmittags, das waren jetzt fast 12 Stunden reisezeit, mit Grenze, tanken und Rauchpausen fuer ca 800km. Nicht schlecht, aber ich bin geschafft.
Zu muede um wirklich viel zu essen und zu trinken, falle ich bald ins Bett.
Ich wohne im Sam So Guesthouse an der Wat Bo Strasse. A/C Zimmer gibts fuer USD 12.–, eines mit Fan kostet 8.–. Sehr nette Khmer Familie, Zimmer absolute sauber, Kuehlschrank, TV, heisse Dusche, alles was das Herz begehrt.
Tag 22
Km nicht viel, aber ich bin auf der Suche nach einem Hinterreifen, ich trau mich mit dem alten keine 20 km mehr fahren, gar nicht daran zu denken, dass ich mich damit auf den Weg nach Phnom Penh mache.
Jetzt wirds langsam Zeit!
Ich klappere alle Werkstaetten die ich kenne, nicht kenne, finde und an die ich hingeschickt werde ab und finde keinen Reifen. In einer Werkestaette da ist so ein nettes Maedel das recht gut Englisch spricht und sie ist auch ganz stolz das sie den richtigen Reifen fuer mich hat. 110/80/16, ein bisschen schmal, aber wenns nix anderes gibt… wuerde passen und ich bin schon dabei den Reifen zu kaufen. Trotzdem moechte ich in mir zuerst ansehen. Das Plastik wird abgewickelt und da kommt doch ein wunderbarer Motocross reifen mit 3 cm hohen Stollen zum Vorschein, na das waere was geworden. Ich weiss zwar, dass wenn ich nix anderes finde, dann werde ich hier her zurueck kommen und diesen Reifen aufmontieren. Besser als mein Alter, und in PP kann ich ihn dann an einen Kumpel der Dirtbikes hat verkaufen, oder gegen einen kleinen Aufpreis gegen einen Strassenreifen umtauschen, also die Lage ist zwar Beschissen jedoch nicht ganz Hoffnungslos.
Ich fahre am “Molly Malones” Guesthouse vorbei und sehe Thierry, einen alten Kumpel bereits beim Morgenbier sitzen, rechts ran, rein und bin froh dass hier einer schon wach ist. Thierry selbst faehrt eine Transalp, er braucht also auch ab und zu einen Reifen, vielleicht weiss er was. Er sieht wenig Hoffnung fuer mich, verweisst mich aber an seinen Freund Pepe vom Café Indochine, der wiederum verweist mich an seine Franzosen Kumpel, die anscheinend eine Werkstaette betreiben und grosse Motorraeder verkaufen. Ein Hoffnungs schimmer am Horizont. Er beschreibt mir den Weg und auf gehts. Die hauptstrasse #6 raus, Richtung Flughafen, Total Tankstelle zur rechten, die naechste gleich dahinter rechts ab…….stimmt nicht, da bin ich dann lange genug im Dreck rumgekurvt. Es ist die letzte kurz vor der Total Tankstelle, das ist die richtige…..Habe ich dann auch rausgefunden.
Da sitzen so eine Gruppe junger Franzosen, die haben so ca 20 bis 30 Maschienen aller Sorten und Groessen rumstehen, ich bin sprachlos. Alles von 1300 Hondas, 900 Triumph, Kawas usw. Alles was es gibt und alles mit franzoesischen Nummern drauf.
Naja, langer rede kurzer Sinn. Die Jungs wussten wo sie einen Reifen fuer mich finden. Sie haben gesehen dass mein Vergaser tropfte und haben die defekte Lamelle ausgetauscht. Da passte eine Lamelle von einem alten Quadbike in meinen Harley Vergaser, ich bin sprachlos, nebenbei haben sie beim Tank runtermachen, noch gesehen dass mir die Sicherungsschraube am Lenkkopf rausgefallen ist….als sie eine neue reinmachen wollten (sie hatten inch Gewinde Schrauben auf Lager) haben sie festgestellt dass mein Kumpel in Vientiane das alte Gewinde in der Gabelbruecke abgedreht hatte.
Naja, da konnten sie nicht viel daran machen, aber eine duennere Schraube durchstecken und mit Mutter sichern. Ein neues Gewinde schneiden und anstaendig richten muss ich das dann wohl in PP oder Sihanoukville, wenn ich Zeit habe. Dann flickten sie noch meinen alten Helm, da wurde der Riemen neu angenietet. Waehrend ich mein Moped bei ihnen stehen liess gaben sie mir unaufgefordert eine Honda CB 750, damit ich in der Zwischenzeit was zum rumfahren habe. Die Jungs waren grosse Klasse, begeistert an der Arbeit, freundlich und absolute hilfsbereit.
Und gekostet hat mich der ganze Spass, incl Reifen, Lamelle, Schrauben, Nieten, Arbeit, Leihmoped usw. ganze USD 90.–. Damit hatte ich nicht gerechnet, mehr als fair und billig. Deshalb mache ich hier auch ein wenig Werbung fuer die Jungs.
Also, falls jemand mal ein Moped Problem in Siem Reap hat, oder ein Motorrad kaufen will:
Le Garage, Siem Reap
Bertrand: tel 017 581 620
…das sind richtig nette Jungs und es sieht auch so aus als wuessten sie was sie machen.
Tag 23
40 km um Siem Reap
Einfach noch einen Tag faulenzen bevor es zurueck geht. Das Wetter ist traumhaft.
Auch trau ich meiner Quadbike Lamelle nicht ganz und fahre desshalb hier ein paar km durch die Gegend um zu sehen ob das ganze haelt oder nicht. Kein problem, das Ding scheint zu funktionieren, auch der Lenker haelt, und ich bin gluecklich mit meinem neuen Reifen, der alte war wirklich am Ende. Da war ich runter auf den letzten mm. Keine 50 km mehr und das Ding waere warscheinlich geplatzt.
Die Umgebung von Siem Reap ist fantastisch, die Tempel ein Wahnsinn, wie immer und ich geniese die kleine Spazierfahrt.
Einer der Tempel in Siem Reap, Angkor Wat – fuer alle die’s noch nicht kennen.
Da ich ja in frueheren Reiseberichten schon ueber Motorrad touren nach Siem Reap berichtet habe und auch schon jede Menge AngkorWat Fotos ins Netz gesetzt habe, will ich mich hier nicht laenger darueber auslassen. Einfach toll, glaubts mir, und wer mehr wissen will, infos braucht oder meine alten Berichte sucht: wernermennel@ymail.com
Tag 24
Ca 400 km Siem Reap – Phnom Penh
Am Beginn meines Berichtes habe ich geschrieben: die Strassen in Kambodscha sind gut und ich komm schnell voran. Naja, nachdem ich die grossartigen Strassen von Laos gewoehnt bin, kommen mir die Wege hier eher wie Flicken-Teppiche vor, kein Vergleich mit der Qualitaet in Laos. Was solls, ich war ja frueher auch damit zufrieden.
Endlich wieder mal richtig gutes Abendessen gibts beim Urs im “Wilhelm Tell”. Da verwoehne ich mich selber wieder eimal mit richtig gutem Europaeischem Essen.
Tag 25
Ca 240 km Phnom Penh – Sihanoukville
Naja, auch hier noch mal die grosse Ueberlegung: Regenkombi anziehen oder unterstellen und Bier trinken, bis der Regen vorbei ist.
Ansonsten nix mehr grossartiges auf dieser Strecke.
Endlich wieder in Sihanoukville. Nach nun ungefaehr 6.050 gefahrenen km habe ich mir beim Leo im Bavaria natuerlich eine doppelte Linsensuppe (mit Wuerstel) verdient. Der alte Bayer betreibt da eine kleine Kneipe und serviert richtig gutes Essen. Auf diese Linsensuppe freute ich mich schon die letzten 100 km oder so.
Danach geht es natuerlich zurueck in die Lone Brothers Bar, unser Clubhaus, wo meine Reise dann endlich offiziell zu ende ist. Da gibt es kaltes Bier, gute Musik und viel zu erzaehlen.
Wieder zuhause
Also alles in allem:
6.042 km gefahren in 25 Tagen
Kein Unfall (auch keine Tigerbisse oder so)
2x fast gestorben
3x Oel gewechselt (5x Getriebe Oel) = ca 11 liter
42x getankt (ca 275 liter Sprit) yep so ca 4 bis 4 ½ liter auf 100km, geht schon, oder?
2 Hinterreifen verbraucht (aber immer noch auf dem selben Vorderreifen, der wird auch bald faellig
3x nass geworden (aber eigentlich nur einmal dreckig, das naehmlich von anfang bis ende!)
3x Gluehbirne im Ruecklicht ausgewechselt (wahrscheinlich zuviel gebremst???)
8x Moped gewaschen (lassen)
3 Tage mit 0 km – die meisten Tages km waren die 800 von Kong Island nach Siem Reap
Bier getrunken: habe ich auch ein paar, wieviele weiss ich nicht.
Und jetzt bin ich wieder da.
Dank und Gruss an alle, die bis hierher durchgehalten haben und meinen ganzen Bericht gelesen haben.
Cheers, and keep the rubberside down
Werner, your Lone Brother, back in Cambodia
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August 18th, 2010 at 20:31
Werner, eins drauf mit Mappe. Super Reisebericht, liest sich sehr gut. Um deine Erlebnisse kann man dich nur beneiden, so eine Tour würde ich auch gerne machen aber erstens habe ich nur ne Honda Wave mit 110cc und zweitens kann ich hier eh nicht weg.
Noch ein Tipp, ich würde in den Administrationseinstellungen des Blogs die Anzahl der angezeigten Beiträge auf der Frontseite reduzieren. Das Ding ist jetzt ellenlang und hat eine recht lange Ladezeit. Denke auch an die Besucher die keine schnelle Leitung haben.
Bis die Tage.
August 22nd, 2010 at 03:57
moin werner geile tour gruß an claus