Freiheit:
Life behind Bars… Handlebars!!!

Am 4. November war es wieder so weit. Auch bei uns in Cambodia ging es wieder los.
Die lange Regenzeit, die dieses Jahr besonders nass war ist endlich vorbei, der Himmel ist wieder blau und die Strassen sind getrocknet. Zwar sind noch ein paar Schlagloecher in der Fahrbahn aber mann ist tuechtig am reparieren.
Wir machten uns auf nach Kampot, um wieder einmal die ausgezeichneten Baby Pork Ribs im “Rusty Key Hole” zu testen. Kampot ist von Sihanoukville ungefaehr 115 km, ca 1 ½ Stunden gemuetliche Fahrt enfernt.

Este Rauchpause und Gedanken sammeln an der Abzweigung in Veal Ring. Danach verliessen wir den Highway 4, bogen ab in Richtung Westen und ab gings auf der Bilderbuch Strasse, Highway 3.

Zwischen dem Bokor Bergmassiv auf der linken Seite und dem Meer auf der rechten Seite schlaengelt sich die Strasse durch kleine Doerfer, Reis felder und Palmenhaine. Bei weitem die schoenste “Tages-Tour” von Sihanoukville aus.
Leider mussten wir feststellen das das “Rusty Key Hole” die Oeffnungszeiten geaendert hat und in der Low Season erst ab 16.00 aufsperrt. Deshalb mussten wir uns mit einer mittelmaessigen Pizza zufrieden geben. Naja, die Fahrt war das Ziel und nicht das Mittagessen. Somit war das halb so schlimm.

Auf dem Nachhause-Weg hatten wir noch die Chance herauszufinden was der Unterschied zwischen lokalen und importierten Struzhelmen ist.
Bei unserer letzten Rauchpause wurden wir noch von einem recht respekteinfloessenden Verkehrsteilnehmer ueberholt.

Wir haben uns zwar gefragt wer wohl ueber mehr PS verfuegt haben uns dann aber auf jeden Fall nicht auf einen Vergleichstest eingelassen und waren froh, dass wir vielleicht nicht die Staerkeren aber wenigstens am Ende die Schnelleren waren.
Recht zuegig ging es dann zurueck nach Sihanoukville. Unser Freund und Mitreiter Urs (ein Schweizer natuerlich) hat dabei versucht einen neuen Strecken Rekord aufzustellen und seine Fruendin hat in dabei unterstuetzt indem sie allen Ballast abgeworfen hat. Und wir als Verfolger wurden durch ueber die Strasse kullernde Sturzhelme daran gehindert ihn einzuholen.
Alles in allem: wieder einmal ein fantastischer Tag auf dem Bike. Nachdem wir auch alle gesund und munter wieder an der Homebase eingetroffen sind, wurde natuerlich kraeftig der Staub aus der Kehle gespuelt.
Keep the rubber side down!
Claus, Urs, Werner und Ada, die erste offizielle “Lone Sister” in Cambodia,.
Cheers
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